blauer_hintergrund   Klimaschutztipp des Monats

Oktober 2018: Klimafreundliches Autofahren

„Wer zu einhundert Prozent auf CO2-Emissionen im Straßenverkehr verzichten möchte, geht zu Fuß oder fährt mit dem Fahrrad. Auch Elektrofahrzeuge, betankt mit grünem Strom, ermöglichen eine klimafreundliche Fortbewegung. Alle diejenigen, für die diese Formen der Mobilität nicht in Frage kommen, können ihren CO2-Ausstoß auch durch angepasstes Fahrverhalten merklich reduzieren.
  • Nicht schwerer als nötig: Unnötiger Ballast erschwert das Fahrzeug und erhöht den Treibstoffverbrauch. 100 Kilogramm zusätzliches Gewicht bedeuten einen Mehrverbrauch von 0,5 Litern pro 100 Kilometer. Noch bedeutender sind zusätzliche Gegenstände, die Außen am Fahrzeug angebracht sind. Dachboxen oder Dachgepäckträger erhöhen nicht nur das Gewicht, sondern vergrößern auch den Luftwiderstand des Fahrzeuges. Dadurch steigt der Treibstoffverbrauch um mindestens zwei Liter pro 100 Kilometer.
  • Angepasste Fahrweise: Das Fahren in einem niedrigen Drehzahlbereich und eine verringerte Endgeschwindigkeit ermöglichen weitere Einsparungen: Wer bei einer Geschwindigkeit von 50 km/h im dritten statt im fünften Gang fährt, der verbraucht auf 100 Kilometer zusätzlich einen Liter Treibstoff weniger. Wer sich Zeit nimmt und nur mit drei Viertel der Maximalgeschwindigkeit fährt, reduziert seinen Verbrauch gegenüber der Maximalgeschwindigkeit um die Hälfte. Durch vorausschauendes Fahren lassen sich zudem unnötige Beschleunigungs- und Bremsvorgänge minimieren.
  • Bedarfsgerechte Nutzung der Klimaanlage: Die Klimaanlage erhöht den Treibstoffverbrauch eines Autos um etwa 1,8 Liter pro 100 Kilometer. Es lohnt sich also, die Klimaanlage bedarfsgerecht zu nutzen. Vielleicht ist das kurzzeitige Öffnen eines Fensters eine ausreichende Alternative.
  • Abschalten des Motors: Das Abschalten des Motors lohnt sich bereits, sobald die erwartete Standzeit länger als zehn Sekunden beträgt.“

(Diesen Klimatipp haben wir von der Stadt Braunschweig. Mehr dazu hier.)  

 

September 2018: Kaffee/ Tee im eigenen Mehrwegbecher statt Einwegbecher

In Deutschland werden pro Jahr ca. 2,8 Mrd. Einwegbecher für Coffee-to-go verwendet und nach der Nutzung weggeworfen, das entspricht 40.000 Tonnen Abfall. Pro Stunde sind das etwa 320.000 Becher. Außerdem werden für die Herstellung und Produktketten dieser Papier-/Plastikbecher ca. 1,5 Mrd. Liter Wasser, 320 Mio. kWh Strom und 3.000 Tonnen Rohöl verbraucht. Das entspricht 43.000 Bäumen und 11.000 Tonnen CO2.

Diesen Ressourcenverbrauch können wir erheblich reduzieren, z.B. durch die Verwendung von schön getalteten Mehrwegbechern aus Bambus oder anderen nachhaltigen Materialien. Diese können je nach Material ca. 250-500 Spülzyklen in der heimischen Spülmaschine oder per Hand aushalten und damit entsprechend viele Einwegbecher und Ressourcen einsparen.

In manchen Städten gibt es sogar bereits Mehrweg-Pfandbecher für den Unterwegskaffee/-tee. Den Kaffeebecher, den man sich auf dem Weg ins Büro beim Bäcker geholt hat, kann man dann in der Mittagspause in der Betriebskantine oder in einem Café wieder abgeben – oder direkt neu befüllen lassen. Die Pfandbecher sind zwar zumeist aus Polypropylen hergestellt, können jedoch zu einem großen Anteil recycelt und zu Industriebauteilen verarbeitet werden.

Juli & August 2018: Urlaub machen und dabei Gutes fürs Klima tun!

Hat das Klima nicht auch mal frei? Durch Tourismus verursachen wir weltweit jährlich etwa fünf Prozent aller Treibhausgasemissionen (Umweltbundesamt, uba.de). Allein wir Deutschen unternehmen jedes Jahr fast 70 Millionen Reisen, dazu kommt noch einmal die gleiche Anzahl Kurzreisen und Tagesausflüge. Die dadurch erzeugten klimaschädlichen Emissionen, die oft unterschätzt werden, betragen allein 329 Mio. Tonnen CO2-Äquivalenten. Eine aktuelle Studie von Forschern der University of Sydney hat herausgefunden, dass die Deutschen damit hinter den USA und China weltweit den dritten Platz belegen. Es folgten die Touristen aus Indien, Mexiko, Brasilien, Kanada und Japan. Neben dem Energieverbrauch durch Fahrten und Flüge spielt auch der Verbrauch von Wasser, Flächen und Gütern, beispielsweise Lebensmitteln, bei der Beurteilung der Umweltbelastungen durch Reisen eine Rolle.

Jede und jeder Einzelne hat Einfluss, darauf wie groß die Umweltbelastungen durch seine oder ihre Reisen ausfallen. Eine Umfrage aus dem Jahr 2014 zeigt, dass zwei von drei Reisenden gerne nachhaltiger und umweltschonender reisen möchten.

Ihr fragt euch, wie das gehen soll? Hier ein paar einfache Tipps:

  • Weniger Fliegen. Lieber andere Verkehrsmittel nutzen, vorzugsweise die öffentlichen.
  • Bade- und Erholungsurlaub ist z.B. in Deutschland und den Nachbarländern auf vielfältige Weise möglich.
  • Den häufig ersehnten Ortswechsel können auch regionale Naherholungsziele bieten.

„Wer die Trekkingtour mit Freunden im Naturpark Ammergauer Alpen macht, statt in die USA zu fliegen, vermeidet mit seiner Reiseentscheidung fünf Tonnen Kohlenstoffdioxid. Das ist ungefähr dreimal so viel, wie ein Inder im Durchschnitt in einem ganzen Jahr erzeugt, oder das Äquivalent von 2,5 Jahren Autofahren bei der durchschnittlichen Jahresfahrleistung eines deutschen Autofahrers“, so Regine Gwinner, Chefredakteurin des nachhaltigen Reisemagazins Anderswo  (Quelle: fairunterwegs.org , Berechnung über: atmosfair.de).

  • Rad- und Wanderurlaub statt Mittelmeerkreuzfahrt

„Sehr günstig für die Umwelt sind auch Wander- und Radwanderreisen. Diese Reisen werden immer beliebter und sind außerdem auch gut für die Gesundheit. Deutschland und viele weitere Länder verfügen über ein ausgedehntes Wander- und Radfernwegenetz. Informationen gibt es zum Beispiel bei „Wanderbares Deutschland“ und beim ADFC für Radreisen.“ (Quelle: uba.de)

  • Gerade im Sommer tut uns aufgrund der wärmeren Temperaturen „leichte Kost“, die häufig ärmer an tierischen Produkten und damit für weniger Emissionen verantwortlich ist, besonders gut und tragen zum Wohlbefinden (zu unserem eigenem und dem des Klimas) bei.
  • „Prüfen Sie, ob Ihr Urlaubsort auch über ein Nahverkehrssystem verfügt, evtl. ist die Nutzung vor Ort für Sie sogar kostenfrei möglich. Viele Anbieter von Hotels holen Sie am Bahnhof ab.“ (Quelle: uba.de)
  • Wählen Sie eine Unterkunft oder einen Reiseanbieter mit Umweltzertifikat, dieses zeigt Ihnen an, dass der Anbieter sich überdurchschnittlich bemüht, Umweltauswirkungen zu mindern z.B. durch die Verwendung ökologischer Lebensmittel, Energie- oder Wassereinsparungsmaßnahmen. (Quelle: uba.de)
  • Freizeitaktivitäten vor Ort können Natur und Landschaft schaden, prüfen Sie die Angebote und wählen Sie verträgliche Alternativen. (Quelle: uba.de)

Vor dem Urlaub ist nach dem Urlaub – In diesem Sinne wünscht das Klimaschutzmanagement der Region Flensburg allen schöne Sommerferien und eine anregende (klimafreundliche) Urlaubsplanung für 2019 🙂

April 2018: Plastiktüten? – Besser vermeiden statt ersetzen

Es gelangen viel zu viele Plastiktüten in die Natur, vor allem in Flüsse und ins Meer. Aber auch bei fachgerechter Entsorgung (Gelbe Tonne) und bestenfalls Recycling ist es aus ökologischer Sicht notwendig, den Verbrauch an Kunststoff- und Papiertüten zu reduzieren: Hinter einer Tüte verbergen sich Bäume, Erdöl, Kohle, Mineralien, Pflanzen, Chemikalien, Luft, Wasser, Boden, Aluminium, Erdgas, Harze, Farbstoffe… Daher sind Produktion und Entsorgung der Tüten eine Verschwendung natürlicher Ressourcen, wenn die Tüten im Müll landen, obwohl sie noch nutzbar sind.

Was kann ich tun? – 4 Klimatipps für den Plastiktüten freie Einkauf:

  • 1. Plastiktüten vermeiden: Immer eigene Taschen, Rucksäcke und alte Tüten mitnehmen.
  • 2. Wenn doch mal eine Einwegtüte nötig war – egal ob aus Plastik oder Papier: die Tüte so oft wie möglich wieder benutzen.
  • 3. Erst wenn zu dreckig oder kaputt: Plastiktüte als Müllbeutel für den Gelbe-Tonne-Abfall nutzen.
  • 4. Ganz gleich welches Material: Keine Tüten- oder Beutelberge anhäufen. Auch Papiertüten und Baumwollbeutel sind ökologisch nicht besser als Plastiktüten, wenn sie nicht mehrfach genutzt werden.

Ist es nicht der einfachste Weg, auf Papiertüten umzusteigen? Ist es umweltfreundlich, wenn man die Plastiktüte als Müllbeutel verwendet? Auf diese und weitere Fragen antwortet der NABU in seinen Plastiktüten-FAQ hier:

(Quelle dieses Klimatipps ist der NABU: Link)

März 2018: „Kaffee? Ja gerne, am besten fair gehandelt.“

Jährlich trinken wir Deutschen 160 Liter (!) Kaffee pro Kopf – damit gehören wir international zu den größten Abnehmern. Nach Erdöl ist Kaffee übrigens der weltweit bedeutendsten Exportrohstoff. Kaffee ist aber für die Bauern oft kein gutes Geschäft: die Preise schwanken stark und sind von wenigen großen Akteuren auf dem Markt abhängig. Spekulationsgeschäfte und Billigproduzenten tun ein Übriges, den Bauern das Wirtschaften zu erschweren.

Fair-Trade Kaffee garantiert demgegenüber einen Mindestpreis für die Produzenten, für soziale Entwicklungsprojekte oder ökologischen Anbau gibt es Zuschläge. Vor allem Genossenschaften von Kleinbauern werden auf diese Weise unterstützt. Für sie gelten soziale und ökologische Standards und auch Hersteller und Importeure sind an bestimmte Kriterien gebunden. Derzeit nehmen daran 670.000 Bauern und ihre Familien teil, denen so ein Überleben gesichert werden kann.

Fair-Trade-Kaffee ist inzwischen in fast jedem Supermarkt erhältlich.

Außerdem gibt es viele weitere fair gehandelte Produkte: Schaut doch mal im nächsten Weltladen vorbei: https://www.weltladen.de/

Weitere Informationen zu fairem Kaffee und über fairen Handel gibt es bei Fairtrade-Deutschland.

Februar 2018: Klimaneutrales Drucken

Der Alltag hat uns wieder fest im Griff. Im Büro werden vor der Besprechung noch so einige Unterlagen ausgedruckt und nachher gut sortiert abgeheftet. Am besten noch ein paar Kopien angefertigt. Auch zu Hause werden Rechnungen, Tickets und andere Unterlagen ausgedruckt – häufig für die Ablage.

Tipp 1: Brauche ich diese Papiermengen wirklich? Vor jedem Klick auf „Drucken“ sollten wir uns diese Frage kurz stellen – denn jede gar nicht gedruckte Seite ist der beste Klimaschutz. Und schont das Portemonnaie.

Tipp 2: Einseitig bedrucktes Papier kann vor der Entsorgung noch wunderbar als Schmierpapier für Notizen, Einkaufszettel oder Malpapier für Kinder verwendet werden.

Tipp 3: Wenn ich nicht aufs Drucken verzichten kann, kann ich auf folgende Weise das Drucken möglichst umweltfreundlich gestalten:

  • Verwendung von Recyclingpapier (das gibt es heute auch in verschiedenen Weißegraden). Optimal: achten Sie auf das Symbol „Blauer Engel“, hier sind die Umweltstandards am höchsten.
  • Einen energiesparenden Drucker (möglichst mit Label A+++) und sparsamen Toner verwenden – am besten bereits beim Neukauf darauf achten. Außerdem: Statt farbig kann häufig in schwarzweiß und im Entwurfsmodus/Tonersparmodus gedruckt werden. Dies spart Toner und Geld.

Übrigens: auch Druckaufträge an Druckereien und Kopierläden können klimaneutral gedruckt oder die dabei entstehenden Emissionen durch die Einzahlung in zertifizierte Klimaschutzprojekte ausgeglichen werden – viele Druckereien bieten dieses heutzutage mit an.

Dazu wird die Emissionsbilanz eines Druckauftrags berechnet. Dabei werden auch Druckerei spezifische Faktoren mit einbezogen:

· Material Papier: Herstellung, Logistik
· Druckerplatten, chemische Substanzen, Energie
· Sämtliche Faktoren bei der Druckerstellung (Farbe, Strom, Reinigungsmittel)
· Personal
· Transport

Jeder so verursachten Tonne CO2-Emissionen wird dabei ein Preis zugerechnet. Die dadurch für den ganzen Druckauftrag entstehende Summe wird in ein Klima- oder Naturschutzprojekt eingezahlt, bei dem dafür die gleiche Menge CO2 eingespart wird.

Mehr Informationen zu klimaneutralem Druck gibt es hier.

Januar 2018: Jeden Tag ein bisschen Klimaschutz – geht denn das?

Zum Jahresbeginn werden viele gute Vorsätze gefasst, natürlich auch von uns KlimaschutzmanagerInnen in Schleswig-Holstein. Sein eigenes Verhalten zu verändern, ist nicht immer ganz einfach, aber möglich. Wir haben für den Monat Januar verschiedene Möglichkeiten ausprobiert, um klimafreundlich(er) zu leben – jeweils eine Woche lang. Hier ein paar Beispiele:

Was dabei herausgekommen ist? Unsere Erfahrungen findest du auf unserem Klimablog SH.

Das Klima sagt: Danke!

Dezember 2017: Energie sparen in der Weihnachtsbäckerei

Beim Backen von Plätzchen, Kuchen und Brot kannst du ganz einfach Energie sparen und damit das Klima schützen:

  • Nutze die Umluftfunktion deines Backofens anstelle von Ober-/Unterhitze. Auf diese Weise wird die Wärme gleichmäßig im Ofen verteilt und du kannst auf mehreren Einschubleisten gleichzeitig backen, z.B. zwei oder drei Bleche mit Weihnachtsplätzen.
  • Auf das Vorheizen kann bei Nutzung der Umluftfunktion oft verzichtet werden.
  • Beim Backen mit mehr als 40 Minuten Backzeit kann der Backofen schon zehn Minuten vor Ende der Backzeit ausgeschaltet werden. Die Nachwärme reicht völlig aus.

Auf diese Weise kannst du Strom sparen und damit das Klima und deinen Geldbeutel schonen.

Diesen Klimatipp haben wir von der Stadt Buxtehude – mehr davon gibt es hier.

November 2017: Dauerhaft Heizkosten sparen durch hydraulischen Abgleich und/oder Austausch der Heizungspumpe – sogar mit finanziellem Zuschuss

Jetzt im Herbst wird es draußen kälter und drinnen schalten wir die Heizung wieder ein. Eine gute Zeit, um die Heizung durchzuchecken, damit mit der Heizkostenabrechnung nicht der große (Kosten-)Schreck kommt.

Wird bei Ihnen der Heizkörper nicht richtig warm oder fängt das Ventil an zu rauschen? Ist es bei Ihnen morgens im Bad noch kühl, während im Schlafzimmer die Heizung glüht? Dann wird es Zeit für einen hydraulischen Abgleich. Dabei können Sie richtig viel Geld sparen. Bei einem hydraulischen Abgleich wird gemessen, wie sich die Wärme im Haus verteilt und dann die Wärmeverteilung optimiert. Ist die Heizungsanlage nicht richtig eingestellt, wird sehr viel Energie verbraucht, was nicht nur für das Klima schlecht ist, sondern auch die Heizkosten in die Höhe treibt.

Auch ein Austausch der alten Heizungspumpe durch eine hocheffiziente Umwälzpumpe kostet im Verhältnis nicht viel, spart Energie und somit auch Kosten.

Als Anreiz fördert das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) sowohl die Heizungsoptimierung durch einen hydraulischen Abgleich als auch den Einsatz von hocheffizienten Umwälzpumpen mit einem nicht rückzahlbaren Zuschuss von 30% der Investitionskosten. Weitere Infos zum aktuellen Förderprogramm gibt es hier.

Diesen Klimatipp haben wir von der Stadt Buxtehude – mehr davon gibt es hier.

Oktober 2017: Kennst du deine persönliche CO2-Bilanz?

In Deutschland verbraucht jede/r von uns etwa 12 Tonnen CO2 pro Jahr – das ist ganz schön viel. Um das globale Ziel von weniger als 2°C Erderwärmung bis zum Jahr 2050 noch erreichen zu können, wären gerade einmal 1 Tonne CO2 pro Kopf und Jahr vertretbar – weltweit. Um das zu erreichen, müssen wir noch viel tun, insbesondere brauchen wir wirksame staatliche Rahmenbedingungen.

Aber schon heute können wir als Einzelne vorausgehen. Wir können tonnenweise CO2 vermeiden – bei uns und bei anderen. Der CO2-Rechner des Umweltbundesamtes (UBA) hilft uns dabei, den Überblick zu behalten:

  • Wo stehe ich heute?
  • Was sind meine persönlichen zentralen Stellschrauben?
  • Welchen Beitrag kann ich zukünftig für den Klimaschutz leisten?

–> Antworten darauf  kann dir der UBA CO2-Rechner  geben!

September 2017: Müll vermeiden und wiederverwerten

Verpackungen und Papier benötigen in der Erstellung sowie in der Entsorgung viel Energie bzw. Wasser. Beides spart man am besten durch die Vermeidung von Verpackungen und Papier ein.

Verpackungen, die man nicht vermeiden kann, sollten getrennt in den Abfall gegeben werden, damit diese wiederverwertet werden können. Durch die Wiederverwertung einer Aluminiumdose können beispielsweise 90 % der Energie, die für deren Produktion benötigt wird, eingespart werden.

Infomationen zur richtigen Mülltrennung im Kreisgebiet Schleswig-Flensburg finden Sie hier: www.asf-online.de 

August 2017: Duschen statt baden

Zu duschen anstelle zu baden verbraucht deutlich weniger Wasser und Energie – und Geld! Die Einsparungen können durch den Einbau eines wassersparenden Duschkopfes noch gesteigert werden. Dieser mischt dem Wasser Luft bei und verringert so die Durchflussmenge.

Juli 2017: Mehrweg statt Einweg

Wer beim Einkaufen von Getränken Mehrwegflaschen anstelle von Einwegflaschen/-dosen verwendet, tut der Umwelt etwas Gutes. Durch die Wiederbefüllung der Flaschen anstelle der Produktion und Verwendung neuer Behältnisse und Ressourcen werden CO2-Emissionen vermieden.

„Wenn alle alkoholfreien Getränke in Mehrwegverpackungen abgefüllt würden, könnten jährlich 1,25 Millionen Tonnen CO2 eingespart werden – das ist der Gesamtausstoß von einer halben Million Mittelklassewagen bei einer Fahrleistung von 15.000 Kilometern im Jahr.“ (www.ich-mach-klima.de)

Juni 2017: Heißes Wasser: Die Menge macht’s

Wasserkocher, Eierkocher und Kaffeemaschine verbrauchen ca. 40 Prozent weniger Energie als eine elektrische Herdplatte. Es muss nicht immer der Herd angeschaltet werden (nur ein Induktionsherd kann mit den kleinen Helfern mithalten). Beim Kochen gilt auch: die Menge macht’s! Achten Sie darauf, nur so viel Wasser zu erhitzen wie Sie wirklich brauchen, denn mit steigender Wassermenge steigt auch der Energieverbrauch. Kaffeemaschinen mit Kapseln aus Aluminium schaden der Umwelt. Ihre Herstellung und Entsorgung ist energieintensiv und belastet die Umwelt.

Mai 2017: Fahrrad fahren macht Spaß und hält fit!

Fahrradfahren hält nicht nur fit, es schont auch die Umwelt! Darum schnapp dir doch morgens mal wieder dein Fahrrad, um zur Arbeit oder in die Schule zu fahren – vielleicht ja auch gemeinsam mit einem Schulfreund oder Arbeitskollegen.

Wenn der Weg viel zu weit ist und es keine öffentlichen Verkehrsmittel (Bus oder Bahn) in deiner Gemeinde gibt, sprich mit deinen Arbeitskollegen oder Mitschülern. Vielleicht könnt ihr (bzw. eure Eltern) eine regelmäßige Fahrgemeinschaft bilden. Unterwegs könnt ihr euch gleich die wichtigsten Neuigkeiten erzählen.

April 2017: Klima-Wäschetipps

Eine volle Waschmaschinenfüllung spart bis zu einem Drittel Energie und ist deutlich günstiger als zwei halbvolle Waschladungen zu waschen.

Bei 60° C verbraucht eine Waschmaschine bis zu fünfmal so viel Strom wie bei einer 30° C-Wäsche; bei 90° C sogar die zehnfache Strommenge. Normal verschmutzte Wäsche kann man gut mit 30° C  oder 40° C waschen. Hygienisch sauber wird die Wäsche auch bei 60° C anstelle des Kochwäscheprogramms.

März 2017: Geld sparen beim Heizen

Wussten Sie, dass wir mit nur einem Grad weniger Raumtemperatur 5 – 10 % Energie, ca. 200 kg CO2 und ca. 70 Euro sparen können? Angenehm zum Wohnen sind:

• 19 – 21 ° C im Wohnbereich,

• 21 – 23 ° C im Badezimmer und

• 18° C im Schlafzimmer.

Damit schonen wir die Umwelt und unseren Geldbeutel.