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Terminankündigung: „Mit dem Dörpsmobil ins zukunftsfähige Dorf?“

Am Freitag, den 9. November 2018 um 18 Uhr im Artefact Glücksburg – unterstützt durch die Klimaschutzregion Flensburg („Rückenwind“)

 

E-Mobilität oder Wasserstoff? Oder beides?

Foto: Koch/IHK: v.l.: Lars Fischer (Amt Eggebek), Bent Petersen (Autohaus Renault Eggebek) Peter Asmussen (IHK Flensburg), Julia Schirrmacher (Klimaschutzmanagement), Mitarbeiter des Greentec Campus

Antworten darauf sowie zu Fragen der Nutzung, Kosten und Ladeinfrastruktur beider Technologien im ländlichen Raum gab es im Amt Eggebek auf der Veranstaltung: „Nachhaltige Mobilität“ am Dienstag 25.09.2018 ab 18 Uhr. 

Die Vorträge der Veranstaltung können Sie sich hier herunterladen:

Fotos der Veranstaltung finden Sie bei unserem Partner Furgyclean (IHK): : https://www.furgyclean.eu/de/news-events/past-events/nachhaltige-mobilitaet/

 

„Nachhaltige Mobilität – Stand der Technik und Lösungen für Kommunen im ländlichen Raum“

 

PROGRAMM: 

ab 18:00 Uhr: Präsentation und Probefahrt des Street Scooter Work, anderer Elektromobile, eines Wasserstoff-PKWs sowie mobiler Stromversorgungssysteme: GreenTec Campus GmbH, Enge-Sande, Toyota Dello GmbH, Hamburg, LEAB Automotive GmbH, Busdorf

19:00 Uhr: Begrüßung und Einführung: Lars Fischer, Projekteiter „Masterplan 100 % Klimaschutz Region Flensburg“, Julia Schirrmacher, Klimaschutzmanagerin Region Flensburg, Peter Asmussen, Projektleiter FURGY CLEAN Innovation

19:10 Uhr: Nutzungsprofile für Wasserstoff und Batterien: Prof. Dr. Michael Fröba, Universität Hamburg

19:30 Uhr: Fragen und Antworten

19:35 Uhr: Der Streetscooter – Ein Modell zur E-Mobilität für Kommunen und Handwerk?: Andreas Sujata, Street Scooter GmbH

19:55 Uhr: Fragen und Antworten

20:00 Uhr: Wasserstoff im ÖPNV: Dr. Jörg Burkhardt, hySOLUTIONS GmbH

20:20 Uhr: Fragen und Antworten

20:25 Uhr: Podiumsdiskussion mit folgenden Gästen:

  • Fröba, Universität Hamburg
  • Andreas Sujata, Street Scooter GmbH
  • Jörg Burkhardt, hySOLUTIONS GmbH
  • Jens Sandmeier, Landeskoordinator für E-Mobilität in S.-H.
  • Werner Schweizer, Bürgermeister Klixbüll, Initiator des Dörpsmobils

21:30 Uhr: Schlusswort und geselliger Ausklang bei einem kleinen Imbiss

 

Energiespar-Tipps für das Bürgerhaus in Grundhof

(23.09.2018) Anschauliche Fachinformationen und Energiespartipps erhielten in der vergangenen Woche die Besucher der ersten öffentlichen Energieberatungsparty im Bürgerhaus Grundhof. 25 Personen waren der Einladung von Gemeindevertretung, Verbraucherzentrale und dem Klimaschutzmanagement der Region Flensburg  gefolgt in der Hoffnung auf interessante Erkenntnisse in lockerer Atmosphäre. Sie kamen aus der Gemeinde Grundhof, den umliegenden Gemeinden, der Stadt Flensburg und sogar aus Dithmarschen angereist – und wurden nicht enttäuscht.

Energieberater Sönnichsen erläutert die Strom- und Wärmeverbräuche im Bürgerhaus (Foto: Janne Görlach)

Peter Sönnichsen, seit vielen Jahren Energieberater bei der Verbraucherzentrale, hatte sich zuvor die Strom- und Heizkostenabrechnungen des Bürgerhauses angeschaut. Das 2002 errichtete Gebäude sei gut isoliert und vom baulichen her mit guten Voraussetzungen für einen klimagünstigen Verbrauch ausgestattet. Dennoch sei der Stromverbrauch mit etwa 5.200 kWh/a vergleichsweise hoch  – so sein Resultat. Gemeinsam begab man sich auf Spurensuche und ermittelte u.a. bei einem Rundgang durch das Gebäude verschiedene Ursachen für den hohen Verbrauch: Warmwasserboiler, Leuchtstoffröhren ein im Heizungsraum aufgestellter Gefrierschrank und eine überdimensionierte Lüftungsanlage wurden als Mittäter identifiziert. Die Empfehlung des Experten: Boiler in den Toiletten ersatzlos streichen und in der Küche das Wasser für den Abwasch mit dem Wasserkocher erhitzen, Lichtröhren gegen LED tauschen, den Gefrierschrank an einen kühleren Ort stellen und die Lüftungsanlage ausschalten.
Noch größere Einsparpotentiale sah Sönnichsen jedoch beim Wärmeverbrauch. Gemeinsam mit den Gästen wurden bei einer Begehung des Gebäudes die Innenwände und Decken, die Heizungsanlage sowie die Fenster unter die Lupe genommen und vom Fachmann mit hilfreichen Informationen beispielsweise zu den Unterschieden der Wirkung und Sinnhaftigkeit einzelner Dämmmaterialien und -techniken ergänzt.

Energieberater Sönnichsen und Teilnehmende begutachten die Heizungsanlage im Bürgerhaus (Foto: Janne Görlach)

Als sehr gut stufte Sönnichsen die Heizungsanlage mit ihren regelbaren Pumpen sowie angepasster Heizkurve und Vorlauftemperatur ein. Gerade die Vorlauftemperatur würde oft zu hoch eingestellt, wodurch massiv Energie verschwendet wird.
Für das Bürgerhaus sei auch das Nutzerverhalten von großer Bedeutung. Wie oft und lange wird die Lüftungsanlage eingeschaltet? Brennt das Licht in nicht genutzten Räumen?  Wird die Heizung bei Nichtnutzung des Gebäudes heruntergeregelt? Wird die Außentür bei Beheizung der Räume geschlossen gehalten? Diese und weitere Fragen hat nun die Gemeindevertretung mit den Nutzern zu stellen und zu beobachten. Dass das wichtig ist, machte Sönnichsen an konkreten Zahlen deutlich, die jeden der Besucher interessierte. „Beispielsweise können Sie durch ein Absenken der Raumtemperatur um nur 1°C bereits den Energieverbrauch um ca. 6 % verringern. Durch einen hydraulischen Abgleich, also eine Neueinstellung der Heizungsanlage können ca. 10 % der Heizkosten eingespart werden“, erläutert er.
Anschließend gab es Gelegenheit, in lockerer Runde bei einem selbstgemachten und liebevoll angerichteten Büffet aus überwiegend biologischen und regionalen Lebensmitteln weitere Fragen mit dem Energieberater zu diskutieren. Die Gemeinde Grundhof wird im Nachgang einen schriftlichen Bericht über die Einschätzung der Energieverbräuche mit Hinweisen auf geeignete Energiesparmaßnahmen von der Verbraucherzentrale erhalten. Auf dieser Basis kann dann beraten werden, wie der Energieverbrauch im Bürgerhaus am besten reduziert werden kann, um einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten und langfristig die Unterhaltungskosten zu senken.

Einen ausführlicheren Bericht über die Grundhofer Energieberatungsparty gibt es auf klimafakten.de. Vielen Dank dafür und für die Bilder an Janne Görlach von klimafakten.de.

Das Angebot der privaten Energieberatungsparty mit Freunden und Bekannten kann jeder Hauseigentümer dank einer Förderung des Bundeswirtschaftsministeriums kostenlos wahrnehmen. Anmeldung und weitere Informationen geben die Verbraucherzentrale SH (Sascha Beetz, 0431/590 99-171, beetz@vzsh.de) sowie das Klimaschutzmanagement der Region Flensburg (Julia Schirrmacher, 04609/900-204, julia.schirrmacher@ksm-region-flensburg.de)

 

 

 

Energieberatungsparty in Grundhof am Di., 18.9.18, 18 Uhr

Einen netten Abend mit Freunden verbringen und dabei Tipps vom Fachmann zum Energiesparen mitnehmen – das ist das Konzept der Energieberatungsparties, die die Verbraucherzentrale Hausbesitzern im Flensburger Umland kostenlos anbietet.

Die Gemeinde Grundhof lädt Einwohner*Innen und Interessierte am 18. September um 18.00 Uhr zu einem solchen Abend in das Bürgerhaus Grundhof, Holnisser Weg 2a ein. Peter Sönnichsen, der seit vielen Jahren als Energieberater bei der Verbraucherzentrale tätig ist, wird gemeinsam mit den Gästen durch das Haus gehen und Wärmedämmung, Fenster, Heizungsanlage etc. unter die Lupe nehmen. Sie erfahren am anschaulichen Beispiel, wie der Strom- und Wärmeverbrauch im Bürgerhaus zustande kommt und wo sich hier, aber auch im eigenen Haus, Energie einsparen lässt. Anschließend gibt es Gelegenheit, in lockerer Runde bei einem kleinen Imbiss und Getränken Fragen an den Fachmann zu stellen und zu diskutieren, welche Einsparmöglichkeiten bei der eigenen Immobilie umsetzbar sind.

Die Teilnahme an der Veranstaltung kostenlos. Anmeldung bis 17. September unter 0170-4143687 oder per Mail an maja.petersen@hs-flensburg.de .

Die Gemeindevertretung Grundhof freut sich, mit diesem Angebot gleich in dreifacher Hinsicht für den Klimaschutz aktiv werden zu können:

  1. Das 2002 gebaute Bürgerhaus wird im Hinblick auf die Energieeffizienz überprüft. Die Gemeinde erhält konkrete Anregungen, wie hier der Energieverbrauch reduziert werden kann, um einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten und langfristig Unterhaltungskosten zu senken.
  2. Die Gemeinde bietet ihren Einwohnerinnen und Einwohnern mit der Veranstaltung die Gelegenheit, sich kostenlos über Energiefragen zu informieren – und in geselliger Runde auch individuelle Fragen zum eigenen Haus zu diskutieren und zur Einsparung zu motivieren.
  3. Mit der Veranstaltung am 18. September möchte die Gemeindevertretung Grundhof zusammen mit der Klimaschutzregion Flensburg für das Konzept der Energieberatungsparties werben. Denn die Möglichkeit, sich interessierte Gäste und eine kostenlose Energieberatung auch ins eigene Haus zu holen, hat ist dank Förderung durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie sowie der Gesellschaft für Energie und Klimaschutz Schleswig-Holstein tatsächlich jeder Haus- oder Wohnungseigentümer. Mehr dazu unter https://www.verbraucherzentrale.sh/energie/energieberatungsparty-mit-freunden-zuhause-23893

 

 

Einladung: Informationsveranstaltung „Nachhaltige Mobilität“ am Dienstag 25.09.2018 ab 18 Uhr im Amt Eggebek

„Nachhaltige Mobilität – Stand der Technik und Lösungen für Kommunen im ländlichen Raum“

 

Es vergeht kaum ein Tag, an dem nicht über neue Entwicklungen bei Elektroautos, Wasserstoff oder Brennstoffzellen berichtet wird. Auch die dazugehörige Tank- und Ladeinfrastruktur ist ein zentrales Thema bei der Diskussion darüber, wie die Zukunft der Mobilität – insbesondere im ländlichen Raum – aussehen könnte. Vielfach ist diese Diskussion behaftet mit Unsicherheiten zur Technologie- und Kostenentwicklung, den gesetzlichen Anforderungen und Fragen zur Nachhaltigkeit verschiedener Lösungen.

Die Veranstaltung „Nachhaltige Mobilität“ zielt darauf ab, mit TeilnehmerInnen und FachvertretererInnen Fragen zu erörtern, Chancen aufzuzeigen und eigene Potenziale zu erkennen. Denn die Energiewende im Mobilitätssektor bedeutet, auch auf kommunaler Ebene saubere Energie versorgungssicher zur Verfügung zu stellen – mit kalkulierbaren Kosten. Im Fokus stehen daher die derzeit verfügbaren Technologien, neue Mobilitätsansätze sowie Kosten im Bereich nachhaltiger Mobilität.

Hinweis: Bitte melden Sie sich bei julia.schirrmacher@ksm-region-flensburg.de oder 04609/900-204 an. Die Teilnahme ist kostenfrei, die Teilnehmerzahl begrenzt.

 

PROGRAMM: 

ab 18:00 Uhr: Präsentation und Probefahrt des Street Scooter Work, anderer Elektromobile, eines Wasserstoff-PKWs sowie mobiler Stromversorgungssysteme: GreenTec Campus GmbH, Enge-Sande, Toyota Dello GmbH, Hamburg, LEAB Automotive GmbH, Busdorf

19:00 Uhr: Begrüßung und Einführung: Lars Fischer, Projekteiter „Masterplan 100 % Klimaschutz Region Flensburg“, Julia Schirrmacher, Klimaschutzmanagerin Region Flensburg, Peter Asmussen, Projektleiter FURGY CLEAN Innovation

19:10 Uhr: Nutzungsprofile für Wasserstoff und Batterien: Prof. Dr. Michael Fröba, Universität Hamburg

19:30 Uhr: Fragen und Antworten

19:35 Uhr: Der Streetscooter – Ein Modell zur E-Mobilität für Kommunen und Handwerk?: Andreas Sujata, Street Scooter GmbH

19:55 Uhr: Fragen und Antworten

20:00 Uhr: Wasserstoff im ÖPNV: Dr. Jörg Burkhardt, hySOLUTIONS GmbH

20:20 Uhr: Fragen und Antworten

20:25 Uhr: Podiumsdiskussion mit folgenden Gästen:

  • Fröba, Universität Hamburg
  • Andreas Sujata, Street Scooter GmbH
  • Jörg Burkhardt, hySOLUTIONS GmbH
  • Jens Sandmeier, Landeskoordinator für E-Mobilität in S.-H.
  • Werner Schweizer, Bürgermeister Klixbüll, Initiator des Dörpsmobils

21:30 Uhr: Schlusswort und geselliger Ausklang bei einem kleinen Imbiss

Bitte melden Sie sich an unter: julia.schirrmacher@ksm-region-flensburg.de oder peter.asmussen@flensburg.ihk.de. Die Teilnahme ist kostenfrei, die Teilnehmerzahl begrenzt. Für Rückfragen stehen das Klimaschutzmanagement („Rückenwind“) und die Mitarbeiter des IHK-Projektes Furgy gerne zur Verfügung.

Die Veranstaltung wird durchgeführt von der Klimaschutzregion Flensburg und dem Projekt FURGY CLEAN Innovation.

FURGY CLEAN Innovation

Das Projekt verfolgt das Ziel, die Innovationskraft von Unternehmen aus den Bereichen Erneuerbare Energien und Clean Technology im deutsch-dänischen Grenzgebiet auszubauen und die Unternehmen der Region nachhaltig zu stärken. www.furgyclean.de

Rückenwind – Klimaschutzregion Flensburg

Reduzierung der Treibhausgasemissionen um 100% und der Endenergieverbräuche um 50% bis 2050 – diese Ziele hat sich die Klimaschutzkooperation aus 34 Gemeinden im Flensburger Umland selbst gesteckt und gemeinsam mit zahlreichen Akteuren aus der Region einen Masterplan mit über 70 Maßnahmen erstellt. www.klimaschutzregion-flensburg.de

 

Große Mitfahrbankrallye für alle – am Samstag, den 22. September

Für Fragen zur Mitfahrbankrallye steht Hannah Köster unter mitfahrbank@bobenop.de zur Verfügung.

Das Klimaschutzmanagement der Region Flensburg „Rückenwind“ wird sich an der Rallye beteiligen und ruft alle Unternehmungslustigen und Neugierigen zum Mitmachen auf! Es gibt tolle Preise zu gewinnen!

 

Umweltfest am 19. August 2018 auf dem Scheersberg  – Buntes Programm für Groß und Klein von 10:30-17 Uhr

Nach Plastikskandal in der Schlei und Konsum im Überfluss: wie sieht ein nachhaltiger Umgang mit Ressourcen im Alltag aus?

Am 19. August 2018 findet zum 4. Mal das Angeliter Umweltfest statt, diesmal unter dem Motto: „Nachhaltigkeit − Fair-stehen, fair-handeln, fair-halten“.

Auf dem Scheersberg (Jugendhof Scheersberg, 24972 Steinbergkirche) wird das Umweltfest von 10:30 bis 17:00 stattfinden. Was es da alles gibt: spannende Fachvorträge, vielfältige Informationsstände, ein kulturell-buntes Programm mit viel Musik, eine themenzentrierte Kunstausstellung von Schülerinnen und Schülern der Gemeinschaftsschule Süderbrarup – alles zum Thema Nachhaltigkeit. Neben Themen wie Plastik in der Schlei, Fairer Handel, Ernährung und Konsum gibt es Praktisches zum Anschauen, Anfassen, Ausprobieren z.B. einen Nachhaltigkeitsglobus und einen Elektrolyseur. Für Essen und Getränke ist vor Ort gesorgt. Ein kreatives Kinderprogramm wird mit Unterstützung der Freiwilligen Feuerwehr Flatzby-Gammelby-Winderatt gestaltet.

Das Fest wird organisiert und unterstützt von Artefact Glücksburg, bio-von-hier, Boben Op Klima- und Energiewende e.V., dem BUND, der Bürgerinitiative „Angeliter bohren nach“ und Bürgerinitiative „Schönes Angeln“, der CCS-Gruppe Nordfriesland, den Energiebürgern SH, Energie des Nordens, dem Energiestammtisch Angeln, EES-e.V. Flensburg (ERNEUERBARE ENERGIE & SPEICHER e.V.), dem Gärtnerhof Wanderup, Greenpeace, dem Klimaschutzmanagement des Kirchenkreises Schleswig-Flensburg, dem Klimaschutzmanagement der Region Flensburg („Rückenwind“), Repair Café Glücksburg, Stromsparcheck Kommunal (bequa Flensburg), dem Tauschring Flensburg. Der Eintritt auf dem Umweltfest ist frei!

Programm:

10:30   Luis Ramminger, Klaviermusik
11:00   Offizielle Eröffnung durch Karsten Biermann, Leiter der Internationalen Bildungsstätte Jugendhof Scheersberg

11:15   Videobotschaft von Arved Fuchs, Polarforscher
11:20   Die Infostände stellen sich kurz vor, Moderation Karsten Biermann
12:00   Nachhaltigkeit – Ein Begriff macht Karriere, Dr. Dietmar Kress, Bildungsexperte Greenpeace Deutschland

12:45   Pause

13:15   Andres Kohla, Gitarre und Gesang
14:00   Schnipsel in der Schlei – woher, wohin und warum?, Rainer Borcherding, BUND
14:45   Turbowabohu, Pop bis Rock
15:30   Fairer Handel – bewusst und nachhaltig einkaufen, Antje Hanselmann Pastorin der ev.-luth. Kirchengemeinde Schleswig
16:15   Ausklang mit Turbowabohu, Pop bis Rock
17:00   Offizielles Ende

 

Moderation: Karsten Biermann

 

(Änderungen vorbehalten)

 

Auftakt zur Energieolympiade in der Klimaschutzregion unserer 34 Gemeinden

Mit „Rückenwind“ startet die EKSH in der Region Flensburg (Umland) ihre Energieolympiade! Vor Ort im Bildungshaus Tüdal konnten Lars Fischer (LVB Amt Eggebek), Ute Richter (AV Amt Eggebek), Claus-Peter Richelsen (Bgm. Ausacker) Klaus Wortmann und Stefan Sievers von der EKSH begrüßen. Sie waren gekommen, um sich ein Bild vom Fortschritt zweier Siegerprojekte des vergangenen Wettbewerbs zu machen und offiziell die „neue Runde“ einzuläuten. 2017 hatten die 34 Gemeinden der Klimaschutzregion Flensburger Umland („Rückenwind“) mit ihrem „Integrierten Klimaschutzkonzept“ den ersten Platz und das Amt Eggebek mit seinem Konzept für die „Smart Region Eggebek“ den zweiten Platz in der Kategorie Konzepte errungen. Inzwischen wurden weitere Maßnahmen umgesetzt, die der LVB Lars Fischer und das Klimaschutzmanagement der Region vorstellten. 

Bei der EnergieOlympiade werden in Schleswig-Holstein seit über zehn Jahren herausragende und nachahmenswerte Projekte aus Kommunen mit einem Preisgeld von insgesamt rd. 100.000 Euro pro Wettbewerbsrunde ausgezeichnet. Am 1. September 2018 sind die Kommunen wieder an die Startblöcke gerufen, sich um den renommierten Landes-Energiesparpreis zu bewerben. Der Veranstalter, die gemeinnützige Gesellschaft für Energie und Klimaschutz Schleswig-Holstein (EKSH), lädt ein zum Warm-up und besucht Siegerkommunen, um sich von der Vorbildwirkung und der Nachhaltigkeit der prämierten Projekte zu überzeugen. „Die EKSH will mit ihren Programmen und Aktivitäten längerfristig zum Klimaschutz in Kommunen beitragen“, betonte EKSH-Geschäftsführer Stefan Sievers. Zweites Ziel der sechstägigen Besuchsreise der EKSH zum EnergieOlympiade-Warm-up war am 25. Juli Eggebek.

Das Amt Eggebek hat 2017 mit der Smartregion Eggebek den zweiten Platz  in der Kategorie „EnergieKonzept“ erzielt. Die Grundlage des ganzheitlichen Energiekonzeptes war der Aufbau eines flächendeckenden Glasfasernetzes im gesamten Amtsbereich Eggebek, um schnelle Schaltprozesse zu ermöglichen und damit die im Amtsbereich produzierte erneuerbare Energie aus Windkraft, Solar- und Biogasanlagen direkt vor Ort zu nutzen. „Die Amtswerke Eggebek GmbH & Co. Kg ist seit dem 12.03.18 gegründet und wird ab dem IV. Quartal in die laufende Vermarktung einsteigen.“ erläutert Lars Fischer, Leitender Verwaltungsbeamter des Amtes Eggebek. Das Glasfasernetz stellt die notwendige grundlegende Infrastruktur zwischen Verbrauchern, Produzenten und Speichertechnologien her, um zukünftig 100% der CO2-Emissionen in den Bereichen Strom und Wärme einzusparen und eine Selbstversorgung über erneuerbare Energien zu erreichen. Alle regenerativen Produzenten von Energie werden so mit den Verbrauchern verbunden. Die Amtswerke Eggebek GmbH & CO.KG möchten in Zukunft auch regionalen Strom und Wärme vermarkten und unter dem Motto „Aus der Region für die Region“ vertreiben.

 

Den Siegerpreis in der Kategorie „EnergieKonzept“ gewann im selben Jahr die Klimaschutzregion Flensburg für ihr integriertes Klimaschutzkonzept. Als „Masterplan 100% Klimaschutz“-Region haben die beteiligten Gemeinden seit 2016 zum Ziel, bis zum Jahr 2050 ihren Energieverbrauch zu halbieren und CO2-Neutralität zu erreichen. Der Zusammenschluss von 34 Kommunen des Flensburger Umlandes wird seither durch ein Klimaschutzmanagement mit Sitz in Eggebek vertreten, das Klimaschutzprojekte in Privathaushalten, Kommunen, Unternehmen und in der Landwirtschaft anregt und unterstützt. „Durch die Umsetzung des Masterplans wollen wir bis 2050 insgesamt ca. 8 Mio. Tonnen CO2 einsparen. Das entspricht etwa den CO2-Emissionen eines Mittelklassewagens, der 800.000 Mal um die Erde fährt. Um dieses Ziel zu erreichen, kommt es auf jeden Einzelnen an.“ erklärt Anja Stoetzel, Bürgermeisterin der Gemeinde Nordhackstedt in der Klimaschutzregion Flensburg. Mit EMONO (Elektrisch mobil zwischen Nord- und Ostsee) startet daher aktuell ein Projekt in der Region, das ein bedarfsorientiertes E-Carsharing zwischen Touristen und der lokalen Bevölkerung ermöglichen soll und somit neben der Förderung nachhaltiger Mobilität zusätzlich auch das touristische Angebot erweitert. Als „Binnenlandflitzer“ sollen diese Autos ab der nächsten Saison für alltägliche Erledigungen aber auch für den Urlaub im Binnenland zwischen Nord- und Ostsee buchbar sein.

„Zahlreiche Beispiele aus den Kommunen Schleswig-Holsteins belegen, wie vielfältig und erfolgreich kommunaler Klimaschutz sein kann“, sagte Sievers. Allein bei der EnergieOlympiade seien seit 2007 mehr als 400 spannende Projekte ausgezeichnet worden. Mit dem neuen, sehr gut angenommenen Programm „Klikom“ unterstütze die EKSH zusätzlich kleine Maßnahmen in Kommunen.

 

Wettbewerbsleiter Dr. Klaus Wortmann rief Kommunen dazu auf, schon jetzt Projekte zu definieren, die bei der EnergieOlympiade im Herbst eingereicht werden könnten. Es bleibe bei den bewährten Preiskategorien „EnergieProjekt“ für kleine und große technische Maßnahmen oder Verhaltens- und Organisationsmaßnahmen. Weiterhin gesucht würden vorbildliche EnergieKonzepte, und es gebe auch wieder den persönlichen Preis für ehrenamtliches Engagement („EnergieHeld“). Beim „ThemenPreis“ gebe es in jeder Runde einen thematischen Schwerpunkt. 2018 sei es das Thema „Nachhaltige Mobilität.

 

Die EnergieOlympiade der EKSH wird durch die Partner Kommunale Landesverbände, Investitionsbank-Energieagentur, Landesregierung und das Frankfurter Klimabündnis unterstützt und steht unter der Schirmherrschaft von Ministerpräsident Daniel Günther.

 

Termine der Tour zum EnergieOlympiade-Warm-up:

19.07.18                               Kreis Rendsburg-Eckernförde

25.07.18                               Amt Eggebek

26.07.18                               Amt Bad Bramstedt Land

Termine in Wöhrden (Kreis Dithmarschen), Stadt Elmshorn und der Landeshauptstadt Kiel sind in Vorbereitung.

www.energieolympiade.de

Das Copyright für alle angehängten Bilder liegt bei EKSH/Henrik Matzen.

 

 

 

Klima-Segeltour KlimaSail: Noch 2 Plätze frei (30.6.-8.7.18) für Kurzentschlossene

Lust auf eine Woche Klima-Segeltour auf der Ostsee für kleines Geld? Bei der KlimaSail2018 der Masterplankommunen und der Nordkirche sind exklusiv noch 2 Plätze (!) frei für Kurzentschlossene: 30.6.-8.7.18 von Kiel nach Rostock mit dem finnischen Traditionssegler „Amazone“. Ein Jugendsegeltörn zum Lebensraum Ostsee, klimafreundlicher Ernährung und anderen tollen Themen. Kosten: 170 Euro, Verpflegung ist enthalten. Nur die An- und Abreise (2xSH-Ticket: FL-Kiel und zurück: Rostock-FL) kommt noch dazu – und bei Bedarf eine Nacht vorab in der Jugendherberge Kiel. Außerdem gibt es in Kiel und Rostock ein tolles kostenloses Landprogramm zur KlimaSail – wie bereits zuvor in Flensburg/Region. Mehr Infos anbei oder beim Klimaschutzmanagement (Julia Schirrmacher, julia.schirrmacher@ksm-region-flensburg.de, 04609/900-204) . Infos zum Gesamtprojekt gibt es hier: www.klimasail2018.de

 

KlimaSail2018 – Auftakt und Törnstart in Flensburg/Region am 23.+24.6.18 – Programm für junge Leute und Interessierte

 

Am kommenden Samstag (23.6.) geht es los mit dem Jugendprogramm: um 12 Uhr beginnt ein toller Poetry Slam Workshop mit Björn Högsdal – kostenlos! Es sind noch Plätze frei! (Anmeldung: oeding@buerooeding.de) Außerdem: ein Workshop zum Holzbootebau und ein Upcycling-Workshop. Darüber hinaus: viele tolle Infostände und eine Klimaausstellung für alle Altersgruppen. Um 17 Uhr das „Highlight“ des Tages: ein Jugend-Politik-Talk zum Mitmachen mit Bischof Magaard, dem Umweltpastor der Nordkirche sowie Karin Carstensen (Kreistagsabgeordnete, Klimaschutzregion Flensburg) und Henning Brüggemann (Bürgermeister Stadt Flensburg, Klimapakt Flensburg). Am Abend: ein moderne Jugendandacht der Flensburger Jugendkirche um 18:30 Uhr. Seid dabei, der Eintritt ist frei!

Am Sonntag wird ab 11:30 Uhr der Traditionssegler „Amazone“ mit 20 Jugendlichen an Bord offiziell verabschiedet. Es freuen sich auf die KlimaSail 2018: (V.l.n.r) Julia Schirrmacher (Klimaschutzmanagerin der 34 Flensburger Umlandgemeinden, „Rückenwind“), Matthias Dill (Klimaschutzmanagement Stadt Flensburg), Insa Krempin (Klimaschutzmanagerin des Kirchenkreises Schleswig-Flensburg), Raimund Dankowski (Vorsitzender der SBV-Stiftung), Saskia Behrmann (Jugendkirche Flensburg im Kirchenkreis Schleswig-Flensburg), Henning Brüggemann (Bürgermeister Stadt Flensburg/Klimapakt-Vorsitzender).

Terminankündigung:

KlimaSail 2018: Jugendsegeltörn und kostenloses Landprogramm für Jugendliche und Erwachsene am 23.-24. Juni in Flensburg

Das Plakat

Am 23. Juni 2018 ist es soweit: das finnische Traditionssegelschiff „Amazone“ erreicht den Flensburger Hafen und die lange geplante „Landaktion“ organisiert von der Klimaschutzregion „Rückenwind“, der Stadt Flensburg und durch den Klimapakt e.V. beginnt! Ein Markt der klimafreundlichen Möglichkeiten sowie Workshops für Jugendliche von Poetry Slam (Björn Högsdal), Upcycling und Holzbootbauen werden von 12-17 Uhr angeboten, zudem zahlreiche Infostände zum Thema Nachhaltigkeit und Klimaschutz. Das „Highlight“ bildet der Jugend-Klima-Talk von Jugendliche mit VertreterInnen aus Politik und Kirche. Hier ist es gelungen, Bischof Magaard vom Sprengel Schleswig und Holstein in der Nordkirche zu gewinnen:

„Ich freue mich, dass bei der inzwischen siebten KlimaSail auch in diesem Jahr segelbegeisterte Jugendliche die Ostsee unter ökologischem Blickwinkel erforschen und zugleich einen klimaschonenden Lebensstil praktisch erproben. Großartig ist dabei, dass sie ihre an Bord gewonnenen Erkenntnisse und Erfahrungen auch an Land unter die Menschen bringen. Als Botschafter für einen verantwortlichen Umgang mit der Schöpfung werden sie bei den Hafenaktionen in den Masterplan-Kommunen zeigen: Klimaschutz geht auch im Kleinen, vor Ort. Ich wünsche ihnen für ihren Törn günstigen Wind und an Land zahlreiche Begegnungen, besonders mit anderen Jugendlichen, in Flensburg, Kiel, Rostock und Greifswald.“

Schirmherr der Auftaktaktion am 23.-24.6.18 ist Raimund Dankowski, der mit der SBV-Stiftung das Ereignis finanziell maßgeblich unterstützt.

Das komplette Programm für die Landaktion in Flensburg an beiden Tagen gibt es Flyer Flensburg und Region.

Ein ganz besonderes Kooperationsprojekt:

Vom 23. Juni bis 15. Juli 2018 werden die Nordkirche und die fünf Klimaschutz-Kommunen Stadt Flensburg, Region Flensburg, Landeshauptstadt Kiel, Hansestadt Rostock und Hansestadt Greifswald bundeslandübergreifend gemeinsam das Jugend-Umweltbildungsprojekt „Klima Sail 2018“ veranstalten. Neben der vierwöchigen Segelaktion für 20 Jugendliche in wechselnder Besetzung wird an den Hafen-Wochenenden in Flensburg, Kiel, Rostock und Greifswald je eine Landaktion für die teilnehmenden Jugendlichen und die Öffentlichkeit, organisiert von den „Masterplan 100 % Klimaschutz“-Kommunen und deren KlimaschutzmanagerInnen, unter Beteiligung zahlreicher Akteure vor Ort durchgeführt. Nähere Informationen zum Gesamtprojekt gibt es hier: www.klimasail2018.de

Wir freuen uns auf eine lebhafte Veranstaltung und Ihren / Euren Besuch!

„Kinder können Klima“ in der Region Flensburg

Etwa 60 Schüler der 5. Klasse widmeten ihre Projektwoche ganz dem Klimaschutz. Im Rahmen eines theaterpädagogischen Projekts beschäftigten sich die Schüler der Eichenbachschule in Eggebek intensiv mit den Themen Klimawandel und Nachhaltigkeit. Unter Anleitung der Schauspieler Stefanie Siebers und Kai Meister erarbeiteten die Kinder eigene Theaterstücke mit einer wichtigen Botschaft: „Es wird Zeit, dass wir verantwortungsbewusst mit unseren Ressourcen umgehen!“

Zur Einstimmung der Kinder startete die Projektwoche „Kinder können Klima“ mit der Aufführung des Theaterstückes „Josephine und die Brüder des Windes“ – ein modernes Märchen über den natürlichen Kreislauf und das Zusammenspiel der Elemente. Im Anschluss wurden von den Schülern innerhalb von drei Tagen passend zu den vier Elementen eigene Theaterstücke entwickelt und ausgearbeitet. Unterstützt wurden sie dabei von den Schauspielern des Theaters „Die Mimosen“ aus Düsseldorf und ihren Lehrern, um ihre Werke im Rahmen einer Abschlussveranstaltung am Freitag den stolzen Eltern präsentieren zu können.

Den Anstoß zu diesem Projekt, das erstmalig in der Region stattfand, gab das Klimaschutzmanagement der Region Flensburg (www.klimaschutzregion-flensburg.de). Nach dem erfolgreichen Pilotprojekt in Eggebek wird eine weitere Projektwoche vom 28.05. – 01.06.2018 in der Grundschule Jörl stattfinden. Es besteht die Möglichkeit der Teilnahme weiterer Schulen an dem Projekt! Wenden Sie sich bei Interesse gerne an Maria Hock (Tel.: 04609 900-203, E-mail: maria.hock@ksm-region-flensburg.de).

 

Bäume für den Klimaschutz

Am 28. April wurden im Rahmen einer „Plant for the Planet“-Akademie 36 Kinder zu „Botschaftern für Klimagerechtigkeit“ ausgebildet. Die ganztägige Veranstaltung wurde maßgeblich vom 11-jährigen Till Abrecht initiiert und fand in der Grundschule in Oeversee statt. Unter Anleitung eines Moderatoren-Teams der Initiative „Plant for the Planet“ wurden die teilnehmenden Kinder im Alter von 8-12 Jahren mit einer Mischung aus informativen Kurzvorträgen, offenen Gruppenarbeiten und spielerischen Aufgaben an die Themen Klimaschutz, Verteilungsgerechtigkeit und Nachhaltigkeit herangeführt und bekamen außerdem hilfreiche Tipps zur Planung und Umsetzung eigener Klimaschutz-Projekte mit auf den Weg. Als erster gemeinsamer Beitrag zum Klimaschutz erfolgte in der Gemeinde außerdem eine Pflanzaktion mit heimischen Bäumen und Sträuchern. Die Akademie wurde von Till Albrecht, seiner Mutter Claudia Birkner und dem ehemalige Lehrer Werner Behmer organisiert und unterstützt durch den Naturschutzverein Obere Treenelandschaft e.V. und das Klimaschutzmanagement der Region Flensburg.

 

Humus- und Bodenfachtag am 25. Mai beim Boben Op e.V. Hürup

Wie gelingt die Steigerung der Bodenfruchtbarkeit als Antwort auf den Klimawandel? Boben Op lädt ein zum Humus- und Bodenfachtag am 25. Mai 2018 ab 9 Uhr! Referenten: Bio-Landwirt Henning Knutzen, Dr. Sebastian Meyer vom Humusaufbauprojekt HimmelsErde, für das EIP-Projekt vom Leadpartner Ökoring Romana Holle, Christoph Felgentreu von der DSV AG, gefolgt von spannenden Praxisdemonstrationen: Bodenproben zur Humusbestimmung, Einsatz von Komposttee, Pflanzenkohleherstellung sowie ein innovatives Klärsystem für Biogasanlagen.

Anmeldung und Programm erhältlich bei: Romana Holle: romanaholle[at]oekoring-sh.de Eine Teilnahme ist kostenlos, das Mittagessen zahlen die Teilnehmenden selbst.

Das Klimaschutzmanagement der Region Flensburg wünscht eine spannende und informative Veranstaltung!

Terminankündigung: am 8. März sind die Klimaschutzmanagerinnen im Förderadio zu Gast

Am 8. März um 16 Uhr sollten Sie unbedingt das Radio einschalten: die Klimaschutzmanagerinnen der Region Flensburg („Rückenwind“) berichten über „Kinder können Klima“ und andere aktuelle Projekte in der Klimaschutzregion im Umland von Flensburg: im Förderadio unter www.foerde-radio.de . Moderation: André Vogt

Energie-Challenge 2017: 11 kleine und mittlere Betriebe aus Flensburg und Umland ausgezeichnet

22.02.2018. Klimaschutz lohnt sich für Betriebe aus den 34 Umlandgemeinden und der Stadt Flensburg: von E-Transporten über Eigenstromerzeugung aus PV und Wind bis hin zur Direktvermarktung regionaler und saisonaler Bioprodukte! Lesen Sie von 11 erfolgreichen Beispielen, die zur Nachahmung und zum Erfahrungsaustausch einladen.

Foto: Büro Oeding/Klimapakt Flensburg e.V.

Die Energie-Challenge für KMU zeichnet vorbildliche Beiträge zum Energiesparen und Klimaschutz in Unternehmen aus. Hierbei sind sowohl technische als auch verhaltensbezogene Maßnahmen und Ideen gefragt. Der Wettbewerb wurde vom Klimapakt Flensburg erstmals in Kooperation mit der Klimaschutzregion „Rückenwind“ durchgeführt. Eingereicht und ausgezeichnet wurden 11 Beiträge, davon 5 aus den Gemeinden der Region. Ausgezeichnet wurden:

  • Kategorie Pioniere: Schmidt Insektenschutzrahmen (Hürup-Weseby), FDS Förde-Direkt Service (Flensburg), Dachdeckerei Oehlert (Harrislee), Pro Lehm – g’sund Bauen und Wohnen (Langballig)
  • Kategorie Verhalten: Anfertigungs- und Änderungstischlerei Christian Schäfer (E-Lastenbike, Flensburg), Hotel Hafen Flensburg, Biohof Spannbrück (Gulde)
  • Wirtschaftlicher Klimaschutz: Weiss Lackierung (Flensburg), Fahrrad Petersen (Flensburg), Mäders Restauration (Flensburg)
  • Gesellschaftsprojekt: Wohnpark Wanderup

Das Klimaschutzmanagement der Region Flensburg „Rückenwind“ gratuliert allen PreisträgerInnen und wünscht weiterhin viel Erfolg auf dem Weg zur CO2-Neutralität!

 

Terminankündigung: Energietour in Harrislee am 22. Februar 2018 

Am 22. Februar ist Energietour-Aktionstag in Harrislee! Ein Angebot der Verbraucherzentrale Schleswig-Holstein in Kooperation mit der Klimaschutzregion Flensburg „Rückenwind“, 34 Gemeinden des Flensburger Umlandes

  • Tagsüber: Individuelle Energieberatungstermine mit Dipl.-Ing. Peter Sönnichsen (Uhrzeit nach Vereinbarung, Kosten: 7,50 €/45 Min.)
  • Abends: 18:30 Uhr öffentlicher Vortrag (Dipl.-Ing. Peter Sönnichsen): „Mein Haus fit und komfortabel für die nächsten Jahre“ (kostenlos)
  • Anmeldungen zum Vortrag und Terminvereinbarungen zur individuellen Beratung unter Tel.: 0800-809 802 400
  • Für Rückfragen steht Ihnen auch Klimaschutzmanagerin Julia Schirrmacher gerne zur Verfügung.

 

 

„Thermografie: Wärmeverluste erkennen und richtig handeln“

Einladung zur öffentlichen Informationsveranstaltung am Dienstag, den 16.01.2018 um 18:30 Uhr in der Gaststätte Nordhackstedt

08.01.2017. Haben Sie überdurchschnittlich hohe Heizkosten? Vermuten Sie vermeidbare Wärmeverluste an Außenwänden und Fenstern Ihres eigenen Hauses? Häufig sind diese mit bloßem Auge nicht zu erkennen. Hier können Thermografieaufnahmen Ihres Hauses mithilfe einer Wärmebildkamera sowie ein professioneller Energieberater helfen, Handlungsbedarfe zu erkennen. Wie das Verfahren funktioniert  und worauf dabei zu achten ist, erfahren Sie in einem Informationsvortrag mit anschließender praktischen Vorführung der Wärmebildkamera am Beispiel des Gebäudes der Gaststätte Nordhackstedt.

Thermografie ist eine Methode zur Anzeige der Oberflächentemperatur von Objekten mithilfe einer Infrarotkamera. Die von einer Fläche ausgehende  Intensität der Infrarotstrahlung wird dabei als Maß für deren Temperatur verwendet. Bei der Veranstaltung der Verbraucherzentrale Schleswig-Holstein in Kooperation mit dem Klimaschutzmanagement der Region Flensburg („Rückenwind“) am 16.01.2018 um 18:30 Uhr in der Gaststätte Nordhackstedt können sich Interessierte zusammen mit einem unabhängigen Energieberater im Auftrag der Verbraucherzentrale nach einer kurzen Themeneinführung Messergebnisse des Gaststättengebäudes direkt auf einer Wärmebildkamera ansehen, um die Erkennung von Wärmeverlusten am Haus praxisnah zu erleben, mögliche Fehlerquellen bei der Interpretation zu verstehen und Handlungsoptionen kennenzulernen. Auch für das eigene Haus kann dieses Vorgehen mit Hilfe eines Energieberaters hilfreich sein, um Wärmeverluste zu erkennen und durch entsprechende Maßnahmen Energiekosten einzusparen. Diese Veranstaltung soll eine Themeneinführung geben und über die Möglichkeiten einer solchen Untersuchung des eigenen Hauses und mögliche Maßnahmen informieren.

Die Veranstaltung der Verbraucherzentrale wird vom Klimaschutzmanagement der Region Flensburg unterstützt und ist Dank der Förderung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWI) kostenfrei.

  • Veranstaltungsort: Gaststätte Nordhackstedt, Ortsstraße 36, 24980 Nordhackstedt
  • Beginn: 18:30 Uhr
  • Referent: Dipl.-Ing. Peter Sönnichsen
  • Kosten: keine

Bei Interesse melden Sie sich bitte an beim Klimaschutzmanagement der Region Flensburg: per Telefon: 04609/900-203 oder per E‑Mail:  julia.schirrmacher@ksm-region-flensburg.de . Die Mindestteilnehmerzahl beträgt vier Personen.

 



 

Archiv: „Aktuelles aus 2017“: 

 

Thermografie: „Sehen, was man nicht sieht!“ – Am Mittwoch den 13.12.2017 um 18:30 Uhr im Amt Langballig

Schimmel an der Außenwand trotz Wärmedämmung? Hohe Heizkosten, die nicht den Erwartungen nach einer Sanierung entsprechen? Auch bzw. gerade bei unsanierten Häusern können sehr hohe Energieverluste auftreten. Mit bloßem Auge sind diese nicht zu erkennen. Bei der Veranstaltung der Verbraucherzentrale Schleswig-Holstein in Kooperation mit dem Klimaschutzmanagement der Region Flensburg („Rückenwind“) können Sie sich zusammen mit einem unabhängigen Energieberater nach einer kurzen Themeneinführung Messergebnisse des Amtsgebäudes in Langballig direkt auf einer Wärmebildkamera ansehen, um die Thermografie praxisnah zu erleben.

Die Veranstaltung der Verbraucherzentrale ist Dank der Förderung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWI) kostenfrei.

Veranstaltungsort: Amt Langballig, Süderende 1, 24977 Langballig

Beginn: 18:30 Uhr

Referent: Dipl.-Ing. Peter Sönnichsen

Kosten: keine

Bitte melden Sie sich bis zum 7. Dezember 2017 an: per Telefon: 04609/900-204 oder per E-Mail:  julia.schirrmacher@ksm-region-flensburg.de bei Julia Schirrmacher, Klimaschutzmanagerin der Region Flensburg.

 

 

Neu!: Energie Challenge 2017 für kleine und mittlere Unternehmen – auch für landwirtschaftliche Betriebe!

TitelbildEnergiechallenge

26.11.2017

Der Countdown läuft – noch bis zum 4. Dezember 2017 können Bewerbungen eingereicht werden

Mit dem Klimaschutz-Wettbewerb „Energie-Challenge 2017“ möchten der Klimapakt Flensburg und die Klimaschutzregion Flensburg („Rückenwind“) kleine und mittlere Unternehmen in Flensburg und Umland dazu aufrufen, sich mit Ihren Maßnahmen und Ideen zur CO2–Reduzierung zu präsentieren. Dabei können bereits durchgeführte oder auch geplante Maßnahmen eingereicht werden. „Ob LED-Beleuchtung, E-Bike-Leasing oder auch Mitarbeitermotivation – die Bandbreite an möglichen Maßnahmen ist sehr groß“, sagt Matthias Dill (Klimaschutzmanager der Stadt Flensburg), der die Kampagne koordiniert.

Einfach das Teilnahmeblatt (eine Seite DIN A4) mit einer Beschreibung der eigenen Klimaschutzmaßnahme ausfüllen, und einsenden! Es winken attraktive Preise!

Einsendeschluss für die Beiträge ist der 04. Dezember 2017!

Mehr Informationen gibt es hier.

 

Terminankündigung: Aktionstag „Klimaschutz vor Ort“ in Schafflund am 3. November 2017 von 10-16 Uhr

Am Freitag, den 03.11.2017 , findet in der Schule in Schafflund der Aktionstag „Klimaschutz vor Ort“ statt. Mit dabei ist auch das Klimaschutzmanagement mit dem „Rückenwind“-Infostand.

Nach einem bunten Programm für SchülerInnen und einem kostengünstigen Mittagesen wird der Film „Power to Change“ vorgeführt. Anschließend folgend verschiedene Fachvorträge. An sechs Infoständen informieren Fachexperten zu Themen von Umweltbildung über E-Mobilität bis kommunaler Klimaschutz.

schafflund 3.11.17Die Veranstaltung ist kostenlos. Schauen Sie vorbei!

Die Veranstaltung wird durchgeführt von Treurat und Partner.

Terminankündigung: Klimaschutzmanagerinnen live im Foerde-Radio! Einschalten am Freitag, 13.10.2017,  19-21:00 Uhr

Am Freitagabend kommen die Klimaschutzmanagerinnen Dr. Elena Zydek und Julia Schirrmacher ins Foerde-Radio-Studio nach Jerrishoe. Ab 19 Uhr werden die beiden für zwei Stunden zum Klimaschutz in der Region Rede und Antwort stehen und aus Ihrer täglichen Arbeit berichten. Nicht nur Moderator André Vogt, sondern auch die Hörerinnen und Hörer können den beiden Fragen stellen. Also schalten Sie ein : www.foerde-radio.de !teaser foerderadio_ksm

 

 

 

Energie Challenge 2017 für kleine und mittlere Unternehmen

TitelbildEnergiechallenge

13.10.2017

Start der Energie-Challenge 2017 – eine Kooperation mit dem Klimapakt Flensburg e.V.

Pressetermin Energie Challenge

 

Sie freuen sich über die gemeinsame „Energie-Challenge 2017“ für kleine und mittlere Unternehmen in der Region Flensburg: Lars Fischer (Leitender Verwaltungsbeamter des Amtes Eggebek), Ulrich Spitzer (Klimapakt-Vorstand und stv. Geschäftsführer IHK-Flensburg) sowie Matthias Dill (Klimaschutzmanager der Stadt Flensburg) (v.l.n.r.).

Mit dem Klimaschutz-Wettbewerb „Energie-Challenge 2017“ möchten der Klimapakt Flensburg und die Klimaschutzregion Flensburg („Rückenwind“) kleine und mittlere Unternehmen in Flensburg und Umland dazu aufrufen, sich mit Ihren Maßnahmen und Ideen zur CO2–Reduzierung zu präsentieren. Dabei können bereits durchgeführte oder auch geplante Maßnahmen eingereicht werden. „Ich freue mich, das mit unserem Wettbewerb eine neue wichtige Zielgruppe in Bezug auf den Klimaschutz angesprochen wird. Darüber hinaus führen wir erstmalig eine unserer Klimaschutz-Kampagnen auch mit den Klimaschutzakteuren aus dem gemeinsamen Wirtschaftsraum des Flensburger Umlands durch“, so Ulrich Spitzer (Klimapakt-Vorstand und stv. Geschäftsführer der IHK-Flensburg). Dies bekräftigt auch Lars Fischer (Leitender Verwaltungsbeamter des Amtes Eggebek): „Es macht aus vielerlei Hinsicht Sinn, dass man sich als eine gemeinsame Region versteht. Durch solche Aktionen wachsen wir mehr zusammen“. Der Klimapakt Flensburg e.V. hatte bereits im Jahre 2016 eine vereinsinterne „Energie-Challenge“ erfolgreich durchgeführt, für die der Verein aufgrund des innovativen Ansatzes eine bundesweite Auszeichnung als „Best-Practice-Projekt“ erhielt. „Aufgrund der guten Erfahrungen wollen wir nun den Wettbewerb auch auf kleine und mittlere Unternehmen, die nicht im Klimapakt sind, ausweiten. Ob LED-Beleuchtung, E-Bike-Leasing oder auch Mitarbeitermotivation – die Bandbreite an möglichen Maßnahmen ist sehr groß“, sagt Matthias Dill (Klimaschutzmanager der Stadt Flensburg), der die Kampagne koordiniert.

Einsendeschluss für die Beiträge ist der 04. Dezember 2017. Mehr Informationen und die Teilnahmebedingungen des Wettbewerbs, bei dem man attraktive Preise gewinnen kann, findet man auf: www.klimapakt-flensburg.de unter der Rubrik: Aktionen „Energie-Challenge 2017“.

 

Sehr geehrte Unternehmer/-innen in Flensburg und Umland,

– besser als mit diesem Slogan lässt sich die „Winwin-Situation“ für den betrieblichen Klimaschutz nicht beschreiben. Natürlich sind – zum Teil erhebliche – Investitionen erforderlich, doch führen diese Maßnahmen zumindest mittelfristig immer zu einer Kosteneinsparung! Neben den investiven Maßnahmen können es aber auch gerade die kleinen und alltäglichen Energiesparmaßnahmen sein, die in ihrer Gesamtsumme ein enormes Potenzial zur CO2 Einsparung darstellen.

Mit dem Klimaschutz-Wettbewerb 2017 möchten wir Sie – als klein- und mittelständiges Unternehmen in Flensburg und Umland – dazu aufrufen, sich mit Ihren Maßnahmen und Ideen zur CO2– Reduzierung zu präsentieren. Alle MitarbeiterInnen des Unternehmens können mitmachen! So kann jeder nicht nur einen wichtigen Beitrag zur CO2– Neutralität in der Region Flensburg im Jahre 2050 beitragen, sondern auch das eigene Unternehmensimage aufwerten. Und vielleicht ergibt sich aus dem Engagement ja auch die Gründung eines aktiven Klimaschutz-Teams in Ihrem Unternehmen! Sprechen Sie das doch gleich einmal in Ihrem Kollegenkreis an …

Weitere Informationen zum Wettbewerb und zur Teilnahme finden Sie hier: http://klimapakt-flensburg.de/energie-challenge-2017/

Sie können Ihre Wettbewerbsbeiträge bis zum 04.12.2017 einreichen – beim Klimaschutzmanagement der Region Flensburg (julia.schirrmacher@ksm-region-flensburg.de) oder der Stadt Flensburg (dill.matthias@Stadt.Flensburg.de). Auch für Rückfragen stehen Herr Dill und Frau Schirrmacher gerne zur Verfügung.

Viel Erfolg wünschen

die KlimaschutzmanagerInnen

der Stadt Flensburg und der Region Flensburg

 

Energieberatungspartys: Neues Angebot für HausbesitzerInnen im Flensburger Umland

„Neues Angebot für HausbesitzerInnen im Flensburger Umland: Energieberatungspartys
Einen netten Abend mit Freunden und Nachbarn verbringen und dabei Tipps vom Fachmann zum Energiesparen und zur Hausmodernisierung mitnehmen – so sieht das Konzept der Energieberatungsparty aus. Ab sofort können HausbesitzerInnen im Flensburger Umland das kostenlose Beratungsangebot der Verbraucherzentrale Schleswig-Holstein und des Klimaschutzmanagements der Region Flensburg buchen.
(…)“

25.09.2017. So macht Energiesparen und Klimaschutz Spaß: Bei der Energieberatungsparty lädt der Gastgeber/die Gastgeberin interessierte Freunde zu einem Haus-Rundgang mit einem Energieberater der Verbraucherzentrale ein. Der Hausbesitzer/die Hausbesitzerin bekommt eine kostenlose, individuelle Energieberatung für seine/ihre Immobilie, und die Gäste nehmen fundierte Informationen und Energiespar-Tipps mit nach Hause.

Die Aktion „Energieberatungspartys“ gemeinsam mit der Verbraucherzentrale Schleswig-Holstein für die Klimaschutzregion Flensburg (Flensburger Umland) hat heute mit einem Pressegespräch offiziell begonnen. Ab sofort können die kostenfreien Energieberatungspartys nachgefragt und Termine beim Klimaschutzmanagement (Julia Schirrmacher, 04609-900-204, julia.schirrmacher@ksm-region-flensburg.de) vereinbart werden. Die „Energieberatungspartys“ der Verbraucherzentrale werden von der EKSH gefördert und durch das Klimaschutzmanagement der Region Flensburg („Rückenwind“) unterstützt.

Die Presseinformation zu den Energieberatungspartys erhalten Sie hier.

 

Das Klima sagt „Danke!“ – Eine S.-H.-weite Aktion der KlimaschutzmanagerInnen 

Am 18.09.2017 schwärmten zahlreiche KlimaschutzmanagerInnen aus, um sich bei RadfahrerInnen, FußgängerInnen und ÖPNV-NutzerInnen für deren klimafreundliche Art der Fortbewegung zu bedanken. Ausgestattet mit Plakat, Postkarten und regioP1030077nalen „DankeschönP1030083„-Gaben in Form von Bio-Obst und Bio-Gemüse aus der Region machten sich von Rendsburg bis Sandesneben, von der Region Flensburg bis Norderstedt über 24 KlimaschutzmanagerInnen auf den Weg zu Schulen, Busbahnhöfen und andere zentralen Mobilitätspunkten. Auch die KlimaschutzmanagerInnen Elena Zydek und Julia Schirrmacher aus der Region Flensburg machten mit und bereisten drei der 34 Gemeinden im Flensburger Umland. Von SchülerInnen bis RentnerInnen waren fast alle Menschen, die sie ansprachen, erfreut über das überraschende Dankeschön: Obst und Gemüse vom Biohof Söth, dazu eine Postkarte der gemeinsamen Aktion, die von der EKSH finanziell unterstützt wurde. Hier (Fotos oben) gibt es erste Fotos der Tour durch Eggebek (Schule), Tarp (Bahnhof, Bushaltestelle) und Harrislee (Marktplatz). Und so sah die Aktion in ganz Schleswig-Holstein aus (Fotomosaik unten, erstellt von Elena Zydek):

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17.09.2017: UMWELTFEST IN HÜRUP – Ein voller Erfolg

Das Angeliter Umweltfest, unterstützt u.a. vom Klimaschutzmanagement der Region Flensburg fandt am 17.09.2017 im Dörpshus Hürup, Bahnhofstraße 14, statt. Für Groß und Klein gab es Musik, Vorträge und Spiele zum Mobilität, Umwelt- und Klimaschutz. Für das leibliche Wohl war durch Kuchenspenden und das Dörpshus gesorgt. Auch das Klimaschutzmanagement der Region Flensburg, für das Elena Zydek auch im Organisationsteam mitgewirkt hat, war mit seinem neuen Infostand inkl. Klimaglücksrad dabei. Mit einem Stand und einem Glücksrad war auch der Stromsparcheck der Bequa Flensburg für Stadt und Umland vertreten – und konnte erfolgreich einige Anmeldungen sowie zahlreiche GlücksradteilnehmerInnen verzeichnen. Mehr Infos zum kostenlosen Stromsparcheck für Menschen mit geringem Einkommen gibt es hier: http://www.bequa.de/stromsparcheck.htm

stand ksm

 

! Stellenausschreibung ! 

Masterplanmanagement für die Region Flensburg (TVÖD EG 12)

01.09.2017

Beschreibung: Im Amt Eggebek ist zum 15.11.2017 eine Stelle eines/r Masterplanmanager/in im Vorhaben „Masterplan 100 % Klimaschutz für die Region Flensburg“ mit der Zuständigkeit für alle an der Klimaschutzkooperation beteiligten Kommunen (derzeit 34 Gemeinden) als Elternzeitvertretung zu besetzen.

Bei der Stelle handelt es sich um eine Teilzeitstelle mit einem Stellenumfang von 25 Wochenstunden, befristet bis zum 31.12.2018.

Bei Vorliegen entsprechender persönlicher Voraussetzungen ist eine Eingruppierung bis EG 12 TVöD möglich.

Die 34 an der Klimaschutzkooperation beteiligten Gemeinden aus dem ländlichen Raum um die Stadt Flensburg haben sich zum Ziel gesetzt, bis zum Jahr 2050 die CO2-Neutralität der Region zu erreichen und im gleichen Zeitraum den Energieverbrauch um 50 % zu vermindern. Die Koordination und kontinuierliche Steuerung des Masterplan-Prozesses von der Erstellung des Masterplans bis zur begleitenden Maßnahmenumsetzung sind Aufgaben des Masterplanmanagements.

Aufgaben:

Die Aufgaben des Masterplanmanagements werden im Team bearbeitet. Die Elternzeitvertretung ist für folgende Aufgabenbereiche mit den Schwerpunkten Landwirtschaft, Energieversorgung und Mobilität verantwortlich:

  • Initiierung, Begleitung und Koordinierung der Umsetzung von Klimaschutzmaßnahmen und Motivation der Zielgruppen zur Maßnahmenumsetzung in den genannten Bereichen
  • Unterstützung der Kommunen bei der Organisation des Klimaschutzprozesses
  • Unterstützung der interkommunalen Vernetzung im Klimaschutz innerhalb der Region sowie mit anderen (Masterplan-)Kommunen
  • Öffentlichkeitsarbeit (u.a. Außenauftritt, Pressearbeit, Unterstützung bei Kampagnenarbeit)
  • Beantragung von Fördermitteln

Fachliches Anforderungsprofil:

Abgeschlossenes Hochschulstudium (Diplom, Master oder Bachelor) z.B. in den Bereichen Agrarwissenschaften, Energie- und Umweltmanagement oder Geographie.

Wünschenswert sind darüber hinaus folgende Anforderungen:

  • Fundierte Kenntnisse im Bereich kommunaler Klimaschutz insbesondere im ländlichen Raum (Klimawandel, Klimaschutzpolitik, Klimaschutzkonzepte, Klimaschutzmaßnahmen in den Bereichen Energieversorgung und Landwirtschaft)
  • Erfahrung sowie Fachkenntnisse in vergleichbaren Arbeitsbereichen und Erfahrungen und Fachkenntnisse in der Umsetzung von Klimaschutzstrategien mit kommunalen Akteuren und Landwirten
  • Erfahrung in der eigenverantwortlichen Planung, Koordinierung und Durchführungen von Projekten und Vorhaben vorzugsweise zu Klimaschutz und Energieeffizienz in den o.g. Bereichen
  • Erfahrungen mit interkommunaler Zusammenarbeit, insbesondere Stadt-Umland-Kooperationen und/oder Erfahrungen mit der Umsetzung von Klimaschutzmaßnahmen vor Ort
  • Erfahrungen und Kenntnisse bei der Konzeption und Durchführung von Kampagnen sowie bei der Arbeit in einem lokalen Akteursnetzwerk.
  • Erfahrungen in der öffentlichen Verwaltung und mit öffentlichem Verwaltungshandeln sind von Vorteil.
  • Sehr gute Kenntnisse und Erfahrungen in der PC-Anwendung mit MS-Office-Produkten werden vorausgesetzt.

 

Persönliches Anforderungsprofil:

  • Hohe Fachkompetenz und Flexibilität
  • Selbstsicheres und offenes Auftreten, gute Kommunikationsfähigkeit und die Fähigkeit, die Zielgruppen des Vorhabens zu motivieren
  • Strukturierte, ziel- und termingerechte Arbeitsweise und hohe Eigenmotivation
  • Ausgeprägte Teamfähigkeit
  • Eigenverantwortliches Arbeiten
  • Fähigkeit, eigene Arbeitsergebnisse überzeugend schriftlich und mündlich zu präsentieren
  • Bereitschaft und Fähigkeit zur interdisziplinären Zusammenarbeit
  • Organisations- und Verhandlungsgeschick
  • Bereitschaft zu nationalen Dienstreisen mit häufigen Fahrtätigkeiten innerhalb der Region Flensburg

 

Allgemeines:

Frauen werden bei gleichwertiger Qualifikation entsprechend dem Gleichstellungsgesetz des

Landes Schleswig-Holstein vorrangig berücksichtigt.

Schwerbehinderte BewerberInnen werden bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt.

Dem Amt Eggebek ist es ein wichtiges Anliegen, sich interkulturell zu öffnen. Deshalb

begrüßen wir ausdrücklich Bewerbungen von Menschen mit Migrationshintergrund.

Wir bitten um Ihr Verständnis, dass wir keine Eingangsbestätigungen versenden.

 

Ihre Bewerbung richten Sie bitte mit den üblichen Unterlagen bis zum 30.09.2017

an das Amt Eggebek, Herrn Lars Fischer, Hauptstraße 2, 24852 Eggebek.

Bei Rückfragen können Sie sich an Frau Zydek Tel. 04609/900-203 wenden.

Energieberatung auf Schleswig-Holstein-Tournee mit Aktionstag in Eggebek

07.07.2017. Am Freitag, den 21. Juli laden die Energieberatung der Verbraucherzentrale Schleswig-Holstein und das Klimaschutzmanagement aus dem Amt Eggebek zum Aktionstag in das Amt ein. An diesem Tag können sich Hausbesitzer und Mieter zu Dämmung, Heiztechnik und anderen Fragen rund ums Energiesparen beraten lassen.

Der Energieberater Dipl.-Ing. Mohammad Dehghan beantwortet Fragen der Verbraucher zum Energiesparen, zur energetischen Sanierung und zu Fördermöglichkeiten. Wer zum Beispiel seine Heizkostenabrechnung prüfen oder Angebote von Handwerkern vergleichen lassen will, hat an diesem Tag Gelegenheit dazu. Um 17 Uhr hält der Experte einen Vortrag zum Thema Energiesparen im Haushalt.
„Die Energieberatungen im Rahmen der Tournee sind eine tolle und kostengünstige Möglichkeit für unsere Hauseigentümer und Mieter, um sich mit energetischen Maßnahmen für das eigene Zuhause zu beschäftigen und erste Fachfragen zu beantworten. Durch die anschließende Maßnahmenumsetzung können sie Energie und Geld sparen und werden zu aktiven Klimaschützern.“ So Julia Schirrmacher Klimaschutzmanagerin des Masterplans 100% Klimaschutz der Region.

So behält das Haus seinen Wert

„Für Hausbesitzer werden Fragen zur energetischen Sanierung immer wichtiger, denn nur mit einer gut durchdachten Modernisierung lässt sich der Wert einer Immobilie über Jahrzehnte stabil halten“, so der Experte. Dabei passieren leicht Fehler. So kann etwa eine ungeeignete Wärmedämmung zu Schimmel und Feuchtigkeitsschäden führen, die ein Haus unbewohnbar machen können. „Auch in solchen schwierigen Fällen helfen wir, Schäden in den Griff zu bekommen und bauliche Fehler im Vorwege zu vermeiden.“

Energieberatung mit 19 Standorten und 12 Aktionstagen im Land

Entsprechend gefragt ist die Energieberatung der Verbraucherzentrale: Rund 5.200 Menschen in Schleswig-Holstein haben sich im vergangenen Jahr an den 19 Standorten der Verbraucherzentrale von unabhängigen Fachleuten beraten lassen. Mit Aktionstagen im Sommer kommt die Energieberatung jetzt zu den Verbrauchern, die sonst einen längeren Weg zur nächsten Beratungsstelle haben.

Energieberatung_Tournee_InfografikAnmeldung und Kosten für Verbraucher

Die Energieberatung wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) gefördert und kostet für Verbraucher 7,50 Euro pro 45 Minuten. Beratungen zu energiesparenden Haushaltsgeräten sind am Aktionstag kostenlos. Interessierte werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 04609 / 900204 zur Beratung und zum Vortrag anzumelden (Hauptstraße 2, 24852 Eggebek).

Orte und Termine

Neben dem Aktionstag in Eggebek, macht die Energieberatung der Verbraucherzentrale im Rahmen einer landesweiten Tournee an insgesamt 12 Orten halt. Die beigefügte Infografik zeigt Ihnen welche Standorte im Rahmen der Tournee besucht werden.

Der Masterplan ist da! – Öffentliche Konzeptvorstellung  und -übergabe am 12. Juli 2017 in Eggebek

(13.07.2017)

 –> Download des Masterplans (Band I, Band II, Zusammenfassung): HIER <–

–> Presseberichte zum Masterplan:

(13.7.17). Am 12. Juli 2017 erhielten die 34 Gemeinden der Klimaschutzregion Flensburg den „Masterplan 100 % Klimaschutz“. Die öffentliche Übergabe vor etwa 70 EinwohnerInnen der Region erfolgte im Amt Eggebek. Das vom Projektbüro SCS Hohmeyer | Partner erstellte Konzept bildet die neue Leitlinie für das klimaschutzbezogene Handeln der Gemeinden und des kommunalen Klimaschutzmanagements der Region Flensburg.

Ziel der Kommunen ist es, im Flensburger Umland die Treibhausgasemissionen bis zum Jahr 2050 um nahezu 100 % zu reduzieren und gleichzeitig den Endenergieverbrauch der Region bezogen auf das Jahr 1990 zu halbieren. Der vorliegende Masterplan enthält rund 60 konkrete Klimaschutzmaßnahmen und Umsetzungsstrategien auf dem Weg zur Zielerreichung. Diese wurden in Veranstaltungen und Workshops gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern aus Politik, Verwaltung, Energieversorgern, Wohnungsbauunternehmen, Verkehrsbetrieben, Landwirtschaft, Unternehmen, Verbänden und Vereinen sowie interessierten Einwohnerinnen und Einwohnern der Umlandgemeinden erarbeitet.

„Eine zentrale Rolle zur Reduktion des Endenergieverbrauchs spielen technische Maßnahmen wie z.B. die energetische Gebäudesanierungen, Heizungspumpentausch, Umrüstung auf LED-Leuchten, Elektromobilität und die Nutzung erneuerbare Energieträger. Aber auch Verhaltensänderungen wie z.B. die Nutzung von öffentlichen Verkehrsmitteln, Fahrrädern anstatt des privaten Pkws auf jeder Fahrt oder das gemeinsame Fahren, richtiges Heizen und Lüften sowie Vermeidung von Stand-by-Verlusten sind wichtige Bausteine des Masterplans“, erläutert Jördes Wüstermann von SCS Hohmeyer | Partner. Adressiert werden Kommunen, Privathaushalte sowie Landwirtschaft, Unternehmen und Energieversorgung. Die Umsetzung braucht engagierte EinwohnerInnen.

Gute Beispiele dafür gibt es bereits: umfangreich energetisch sanierte Verwaltungsgebäude und Sporthallen mit Austausch der Heizungsanlage (u.a. in Hürup), eine vollständige Umstellung der Straßenbeleuchtung auf LED (Husby), ein Quartierskonzept mit Umsetzung eines Nahwärmenetzes (in Schafflund), ein gemeindeeigenes Förderprogramm für erneuerbare Energien in Privathaushalten (in Ringsberg), ein landwirtschaftlicher Biobetrieb mit nachhaltiger Humuswirtschaft (Hürup), einen Bürgerbus (in Wanderup) sowie eine Mitfahrbank in der Gemeinde Hürup.

Drei Klimaschutzmanagerinnen stehen den Gemeinden bei der Umsetzung zur Seite. Neben fachlicher Beratung und Einwerbung von Fördermitteln gehören auch die Planung und Durchführung von öffentlichkeitswirksamen Aktionen dazu.

„Die Eigeninitiative die bereits in der Vergangenheit von den Einwohnerinnen und Einwohnern in Sachen Klimaschutz gezeigt worden ist, motiviert mich als Klimaschutzmanagerin täglich den kommunalen Klimaschutz auch in Zukunft voranzubringen. Die Vielzahl der unterschiedlichen Akteure in der Region zeigt einmal mehr, was kommunaler Klimaschutz in ländlichen Regionen bewegen kann. Kita- und Schulleitungen, BürgermeisterInnen, Landwirte, Vereine, Bürgerwindparke und kleine Unternehmen ziehen gemeinsam für den Klimaschutz in der Region Flensburg an einem Strang.“

Aktuelle Projekte sind z.B. der „Stromspar-Check“ mit der bequa Flensburg für einkommensschwache Haushalte und die Etablierung von 34 Mitfahrbänken mit „Boben Op e.V.“. In Vorbereitung sind ein Klimabildungsprojekt mit einer Kita sowie ein Energieberatungstag für Privatpersonen mit der Verbraucherzentrale Schleswig-Holstein.

Klimaschutz ist ein langfristiger Wandlungsprozess. Jede Maßnahmenumsetzung, egal ob groß oder klein, leistet dazu einen Beitrag. „Es gehören Mut und Ausdauer dazu, um sich den selbst gesteckten Klimazielen zu stellen und sie aktiv anzugehen. Jeder Einzelne von uns kann und muss dazu beitragen“, so Projektleiter Lars Fischer.

 

 

Kostenloser Stromspar-Check für Haushalte mit geringem Einkommen in den 34 Gemeinden

07.06.2017. Das Erfolgsprojekt „Stromspar Check Kommunal“ der Bequa Flensburg gibt es nun auch im Flensburger Umland. Dies haben die 34 Gemeinden der Klimaschutz-Masterplanregion, der Kreis Schleswig-Flensburg, die Bequa und das Bundesprojekt Stromsparcheck gemeinsam organisiert. Als Schirmherr für das kreisweite Projekt konnte der Polarforscher Arved Fuchs gewonnen werden.

Foto: R. Loell. Die Stromsparhelfer und der Lenkungskreis: V.l.n.r.: Wolfgang Leidecker, Britta Jensen, Ulf Lorenzen (alle drei Stromsparhelfer), Julia Schirrmacher (Klimaschutzmanagerin Region Flensburg, Gudrun Carstensen (Bürgermeisterin Großenwiehe), Barbara Kalker (Bundesprojekt Stromsparcheck), Ralf Loell (S.-H. Netz/Hansewerk), Nils Wienke (Kreis Schleswig-Flensburg), Polarforscher Arved Fuchs, Heinz-Gerhard Gülck (Stadtwerke Flensburg), Christoph Fels (Bequa Flensburg).
Foto: R. Loell. Die Stromsparhelfer und der Lenkungskreis: V.l.n.r.: Wolfgang Leidecker, Britta Jensen, Ulf Lorenzen (alle drei Stromsparhelfer), Julia Schirrmacher (Klimaschutzmanagerin Region Flensburg, Gudrun Carstensen (Bürgermeisterin Großenwiehe), Barbara Kalker (Bundesprojekt Stromsparcheck), Ralf Loell (S.-H. Netz/Hansewerk), Nils Wienke (Kreis Schleswig-Flensburg), Polarforscher Arved Fuchs, Heinz-Gerhard Gülck (Stadtwerke Flensburg), Christoph Fels (Bequa Flensburg).

Haushalte, die Transferleistungen wie Arbeitslosengeld, Sozialhilfe oder Wohngeld empfangen, können sich durch geschulte Energiesparhelfer kostenlos zum Energiesparen beraten lassen. Die Helfer sind Langzeitarbeitslose aus dem Kreisgebiet, die von der Bequa speziell für diese Beratungen geschult werden. Neben einem Expertenblick auf die Strom- und Heizkostenabrechnung gibt es kostenlose Steckerleisten, LED-Leuchten, Durchflussbegrenzer und andere Soforthilfen für die besuchten Haushalte sowie einfache Energiespartipps. Dadurch können pro Haushalt und Jahr ca. 100 Euro eingespart werden. Zudem erfahren die Teilnehmenden tolle Tipps zum schonenden Ressourcenumgang. Interessierte können sich unter der Hotline 0461/15 03 335 für eine kostenlose Beratung durch einen Energiesparhelfer anmelden.

In der Stadt Flensburg führen Bequa und Jobcenter seit rund drei Jahren den „Stromspar Check“ durch und haben bereits 1.200 Haushalte beraten. „Die Teilnehmenden sparen dort durchschnittlich 90-110 Euro Stromkosten pro Jahr. Hinzu kommen Kostenersparnisse für Wasser und Warmwasserbereitung für zusammen ca. 25 Euro/Jahr. Das entspricht einer  durchschnittlichen CO2-Einsparung von 209 kg pro Haushalt“, so die Koordinatorin des Bundesprojektes Barbara Kalker. Auch die Kommune und der Bund profitieren von den Verbrauchseinsparungen, da die von beiden Seiten mitfinanzierten Wasser- und Wärmekosten ebenfalls sinken.

Schirmherr Arved Fuchs ist von dem Projekt begeistert, dass zum einen soziale Unterstützung leistet und zum anderen zum Klimaschutz beiträgt: „Was ich überzeugend finde: Der Klimaschutz setzt hier an der Basis an und wird von der Bevölkerung mitgetragen“. Im Flensburger Umland hat sich zudem ein Lenkungskreis aus überzeugten Unterstützern für das Projekt gegründet, dem neben dem Schirmherrn Fuchs, der Bequa, dem Bundesprojekt, den 34 Kommunen und dem Kreis Schleswig-Flensburg auch die Stadtwerke Flensburg und die S.-H. Netz AG/Hansewerk angehören. Der Lenkungskreis wird das Projekt strategisch begleiten und dessen Bekanntwerden unterstützen.

Der „Stromspar Check Kommunal“ richtet sich zunächst insbesondere an die 34 Gemeinden, die sich im „Masterplan 100 % Klimaschutz“ bereits zusammengeschlossen haben: „Der Stromspar-Check ist jetzt ein Projekt davon“, sagt Gudrun Carstensen, Bürgermeisterin in Großenwiehe und Vertreterin der 34 Gemeinden im Lenkungskreis. Eine kreisweite Teilnahme ist jedoch grundsätzlich möglich. Nähere Informationen gibt es unter der o.g. Hotline oder auf der Internetseite der Bequa: http://www.bequa.de/stromsparcheck.htm .


Zum Pressebericht des shz: https://www.shz.de/lokales/flensburger-tageblatt/wohl-dem-der-einen-klima-fuchs-hat-id16968381.html

Region Flensburg: 39 Umlandgemeinden gewinnen 1. Preis bei der EnergieOlympiade 2017

01.06.2017 – Die Gesellschaft für Energie und Klimaschutz (EKSH) hatte im Rahmen der EnergieOlympiade 2017 am 31.05.2017 zum „Gipfeltreffen“ der Energiesparkommunen alle Nominierten auf den Aschberg in Ascheffel eingeladen. Dort wurden vorbildliche kommunale Energieprojekte aus Schleswig-Holstein ausgezeichnet in den vier Disziplinen „ENERGIEProjekt“, „ENERGIEKonzept“, „THEMENPreis: E-Mobilität“ und „ENERGIEHeld“ ausgezeichnet. Insgesamt wurden 100.000 Euro an neun Kommunen, drei kommunale Zusammenschlüsse und einen Ehrenamtler vergeben.

 

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Die Region Flensburg hat mit ihrem einzigartigen Ansatz der interkommunalen Klimaschutzkooperation aus 39 eigenständigen Gemeinden den 1. Preis in der Disziplin „ENERGIEKonzept“ erhalten und damit das höchste vergebene Einzelpreisgeld im Wert von 15.000 Euro gewonnen. Mit dem 2. Preis für die Smartregion Eggebek gehört zudem das Amt Eggebek zu den Siegern des Wettbewerbs.

Gemeinsam mehr erreichen – nach diesem Prinzip handeln die 39 eigenständigen Gemeinden. Das gemeinsame integrierte Klimaschutzkonzept bildet den Auftakt zur Zielerreichung der CO2-Neutralität bis 2050 bei gleichzeitiger Halbierung der Energieverbräuche, die sich die Gemeinden, die zugleich eine von 41 ausgezeichneten „Masterplan 100 % Klimaschutz“-Regionen Deutschlands bilden, gesetzt haben. „Das Konzept zeigt die Dringlichkeit des Handelns in allen Bereichen und liefert konkrete Maßnahmen und Wege für die Umsetzung. Durch die integrierte Betrachtungsweise lassen sich Klimaschutzaktivitäten optimal aufeinander abstimmen und Synergieeffekte gezielt umsetzen“, berichtet Martin Ellermann, Bürgermeister der Gemeinde Harrislee.

Das Konzept, in dessen Erstellung sich über 120 Akteure aus Verwaltung, Politik, Wirtschaft und Gesellschaft im Rahmen von zwölf Workshops und Veranstaltungen mit Fachwissen und Ideen eingebracht haben, zeigt Einsparpotenziale und Klimaschutzmaßnahmen für die Sektoren Kommunaler Einflussbereich, Private Haushalte, Verkehr, Landwirtschaft, Unternehmen und Energieversorgung auf. Die Bandbreite des Maßnahmenkatalog reicht dabei von großen energetischen Gebäudesanierungen öffentlicher Liegenschaften über Mobilitätsstationen und Bürgerbusse bis hin zu bewusstseinsfördernden Kampagnen wie Ausprobieraktionen und Wettbewerben. Auch organisatorische Maßnahmen wie die Einstellung eines Klimaschutzmanagement und die Nutzung einer Energie- und CO2-Bilanzierung zur Zielerreichungskontrolle sind enthalten.

Das Besondere an diesem Vorhaben ist der gelebte Bottom-Up-Ansatz der interkommunalen Kooperation sowie die langjährige Stadt-Umland-Kooperation mit der Klimaschutz-Vorreiterin und Masterplankommune Stadt Flensburg. Konzept und die begonnene Umsetzung dessen werden von der gemeindlichen Entscheidungsebene sowie den Akteuren vor Ort direkt bestimmt und umgesetzt. „Wir arbeiten von der Basis nach oben – das hat sich bewährt und absoluten Vorbildcharakter“, führt Jacob Bundtzen, Amtsvosteher des Amtes Eggebek, aus.

Inzwischen wurden mit der Einstellung der Klimaschutzmanagerinnen, der Energie- und CO2-Bilanzierung, dem Stromspar-Check Kommunal und der Stellung von Förderanträgen im Bereich Mobilität bereits erste Maßnahmen des Klimaschutzkonzeptes umgesetzt. Durch neu gebildete Arbeitsgruppen und Veranstaltungen mit den EinwohnerInnen der Region erhält das Projekt  regelmäßig weitere Impulse. „Gemeinsam können wir viel bewegen. Das Klimaschutzmanagement gibt „Rückenwind“ für alle Beteiligten in der Region.“, berichtet Klimaschutzmanagerin Julia Schirrmacher. Inzwischen wurden bereits etwa 40 Projektideen von EinwohnerInnen eingereicht und einzelne Maßnahmen umgesetzt. „Wir freuen uns besonders über Eigeninitiative, denn ohne die werden wir die gesteckten Ziele nicht erreichen können.“, unterstreicht Dr. Elena Zydek, ebenfalls Klimaschutzmanagerin der Region Flensburg.

Die Federführung der Konzepterstellung hatte damals die Gemeinde Harrislee inne, für die Bürgermeister Martin Ellermann an der Preisverleihung teilnahm. Die Bewerbung wurde durch das seit 2016 tätige kommunale Klimaschutzmanagement der Region Flensburg mit Sitz im Amt Eggebek eingereicht. Amtsvorsteher Jacob Bundzten nahm die Siegerplakette gemeinsam mit Martin Ellermann entgegen: „Klimaschutz ist ein langfristiger Prozess, in den sich jeder Einzelne einbringen kann. Wir gehen den Weg zum Ziel gemeinsam an und freuen uns sehr über diese Anerkennung dafür.“

Beteiligte Kommunen: Ausacker, Böxlund, Dollerup, Eggebek, Freienwill, Glücksburg, Großenwiehe, Großsolt, Grundhof, Handewitt, Harrislee, Holt, Hörup, Hürup, Husby, Janneby, Jardelund, Jerrishoe, Jörl, Langballig, Langstedt, Lindewitt, Maasbüll, Medelby, Meyn, Munkbrarup, Nordhackstedt, Oeversee, Osterby, Ringsberg, Schafflund, Sieverstedt, Sollerup, Süderhackstedt, Tarp, Tastrup, Wanderup, Wees, Westerholz.

Die Konzepterstellung wurde unterstützt und finanziell gefördert durch:

  • Stadt Flensburg
  • Kreishandwerkerschaft Flensburg Stadt und Land

Das Projekt wurde gefördert durch die Nationale Klimaschutzinitiative des BMUB.

BMUB_NKI_gefoer_Web_300dpi_de_quer_ohne_anschnittWeitere Informationen zur „EnergieOlympiade 2017“ sowie die aktuelle Broschüre mit ausführlichen Informationen zu allen Siegerprojekten kann unter www.energieolympiade.de heruntergeladen werden.

Tour de Flens 2017 – Klimaschutzregion Flensburg on tour mit dem E-Auto von Sonderborg nach Glücksburg

01.05.2017 – Gemeinsam mit über 40 weiteren TeilnehmerInnen war am vergangenen Samstag das Klimaschutzmanagement im Auftrag der 34 Gemeinden der Klimaschutzregion mit dem E-Mobil unterwegs! Nach der Begrüßung durch Lars Riemann/Iben Nielsen (Sønderborg Forsyning), Erik Lauritzen (Bürgermeister Sonderborg), Simone Lange (OB Flensburg),Robert Habeck (Energiewendeminister S.-H.), Peter Ratje (ProjectZero Sonderborg) und den Veranstalter Werner Kiwitt (artefact) machten sich zahlreiche elektrische Fahrzeuge, die aus Schleswig-Holstein, Hamburg, Potsdam und sogar aus Zürich für diesen Tag extra angereist waren, in einer langen Kolonne auf den Weg. Unser Klimaschutzmanagement bildete ein Team mit Jan Christensen, dem Umweltbeauftragten der Nordkirche (siehe Foto).

Team Nordkirche/Rückenwind: Region Flenburg: Julia Schirrmacher (KSM) und Pastor Jan Christensen (Nordkirche)
Team Nordkirche/Rückenwind: Region Flensburg: Julia Schirrmacher (KSM) und Pastor Jan Christensen (Nordkirche)

Vom Start in Sønderborg (DK) ging es mit Zwischenstop an der Windmühle in Dybbøl (DK) zunächst zur kleinen Stärkung nach Sønderhav zu Annies Hotdog-Stand. Sogar Robert Habeck ließ es sich nicht nehmen, die Tour bis zur ersten Zwischenstation im Renault Zoe von Fairhaus Janbeck aus Gelting zu begleiten. Spätestens dort zeigte sich die Vielfalt der teilnehmenden Fahrzeuge: neben zwei viel bewunderten Teslas und mehreren E-Kleinwagen (u.a. Nissan LEAF, Renault Zoe) waren unter anderem ein Twike, ein Familienauto (Nissan E-NV200) und mehrere sportliche Kaliber, u.a. ein umgebauter Porsche unter den Rallye-Teilnehmern. Die FahrerInnen nutzen diese und spätere Gelegenheiten um über Modelle, Reichweiten und Batterien sowie über Fahrzeugbasteleien zu fachsimpeln und sich auszutauschen. Natürlich wurde auch in dem einen oder anderen Gefährt einmal Probe gesessen.

Zwischenstopp in Dybbøl (DK)
Zwischenstopp in Dybbøl (DK)

Weiter ging die Tour Richtung Krusau mit einem Besuch inkl. Kurz-Führung an der Padborg Fjernvarme Visherredsvej: einer Solarthermie-Großanlage, die gemeinsam mit der Abwärme benachbarter Unternehmen zur Fernwärmeversorgung Padborgs beiträgt. Anschließend machte sich das Fahrerfeld auf den Weg zum E-Mobilitätstag am Citti Park Flensburg. Dort begrüßte Henning Brüggemann die Teilnehmenden im Namen des Klimapakt Flensburg e.V.

Flensburgs Bürgermeister Brüggemann begrüßt die E-Mobilisten in Flensburg.
Flensburgs Bürgermeister Brüggemann begrüßt die E-Mobilisten in Flensburg.

Anschließend nahmen die Teilnehmenden Kurs auf die Zielstation Artefact Glücksburg. Dort fand der ereignisreiche Tag nach einer Kurzführung durch den Energiepark mt Werner Kiwitt bei einem gemütlichem Grillen seinen Ausklang.

! Neue Telefonnummern des Klimaschutzmanagements !

Ab sofort erreichen Sie uns unter 04609/900-203 und -204! Mehr Informationen hier.

 

Earth Hour in Eggebek

Am 25.03.2017 hat die Region Flensburg bei der weltweiten Klimaschutzaktion „Earth Hour“ mit gemacht. In der Amtsverwaltung Eggebek wurden die Lichter von 20.30 bis 21.30 Uhr genau wie in vielen anderen Orten der Welt ausgeschaltet. Im Büro der Klimaschutzmanagerinnen wurde zusammen geredet, gelacht und gespielt. LED-Lichterketten, Kerzen und LED-Kristallleuchten sorgen für eine gemütliche Atmosphäre.

Vorab wurde die Klimaschutzmanagerin Elena Zydek für die Website der shz interviewt. Der Filmbeitrag kann hier angesehen werden.

Und so sah die Earth Hour in Eggebek aus:

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Rückenwind-Newsletter des Klimaschutzmanagements

Der aktuelle Rückenwind-Newsletter (Frühjahr 2017) ist in Arbeit. Fragen, Anregungen und Hinweise dazu können an das Klimaschutzmanagement [Kontakt] gerichtet werden.

Bisher erschienene Ausgaben des Rückenwind-Newsletters sind unter Downloads [Link] verfügbar.

Laufende Förderanträge und eingereichte Wettbewerbsbeiträge

• Beantragung von Fördermitteln zum Aufstellen von 34 Mitfahrbänken in den beteiligten Gemeinden der Region bei der Nationalen Klimaschutzinitiative (NKI) des BMUB: Im Falle eines positiven Förderbescheides würde das Projekt im Frühjahr 2017 starten.

• Wettbewerb „Energieolympiade Schleswig-Holstein“ der EKSH: In der Kategorie „Konzepte“ wurde für alle beteiligten Gemeinden das integrierte Klimaschutzkonzept der Region Flensburg eingereicht. Die Bekanntgabe und Ehrung der Sieger aller Kategorien erfolgen im Mai 2017.